13.02.09
Ein KORG-Synthi für 250 Franken
Das ist schon ein ziemlicher Knüller: Ein richtiger KORG-Synthi aus Jahr 1978 für die Westentasche - als Nintendo DS Game. Komplett für 250 Franken. Seit Frühjahr 08 im Handel, wird es heute von Profis benutzt und geschätzt.
Der KORG DS-10 ist die Simulation des legendären analogen KORG-Synthesizers MS 20, der 1978 auf den Markt kam. Die Simulation lässt sich sehen und wird von der Szene begeistert aufgenommen. Davon zeugen Dutzende von Videos auf Youtube, wo es mittlerweile sogar Video-Lehrgänge für das kleine Ding gibt. Positiv äussert sich auch die Fachwelt. Das Musik-Magazin DEBUG schrieb letztes Jahr dazu:
"Korg stellt zur Musikmesse überraschenderweise KORG DS-10 vor, ein Music Production Studio für Nintendos DS. Mit dabei: zwei patchbare (!), mit je zwei Oszillatoren ausgestattete virtuell - analoge Synths, ein sechsspuriger XOX - Sequenzer und ein Drumsynthesizer, dazu gibt es noch ein Delay, einen Chorus und einen Flanger.
Erhältlich im Fachhandel - zum Beispiel bei digitec.
Hier noch einmal ein etwas wilderes Beispiel mit Michael Foreshaw
Posted by dominik at 09:42 | Comments (0)
24.11.07
Sternenjägers Bookshop: Spannende Web 2.0 Anwendung
Dank dem Partnerprogramm von Amazon kommt der Sternenjäger zu einem eigenen Bookshop. Das ist zunächst einmal einfach ziemlich nützlich und deshalb mal einen Eintrag wert. In diesem Blog werden nun mal öfters Bücher erwähnt, kommentiert, vorgestellt und all die erwähnten Bücher auf einen Blick zu sehen macht Spass.
Die Anwendung zeigt, dass Web 2.0 doch mehr ist als nur ein Schlagwort: Eine intelligente Anwendung, welche die enorme Datenbank des Internet-Buchhändlers verbindet mit den Interessen und dem Know-How von Einzelnen. Kein Thema, wenn das nur einmal geschieht. Aber die Anwendung von Amazon ist derart einfach einzubinden, dass sie wohl bereits heute zehn- und hundertausendfach benutzt wird.
Für mich hat diese kommerzielle Anwendung einen hohen Nutzen - sie erlaubt mir auf einfache Weise die Bücher, die ich hier vorstelle zu gruppieren und dem Leser einen Zusatznutzen anzubieten. Für mich als Blog-Autor gibts kaum Arbeit.
Schade, dass es keinen Schweizer Buchhändler mit diesem Angebot gibt.
Und hier gehts zu Sternenjägers Bookshop
Posted by dominik at 10:14 | Comments (0)
18.11.07
Besuch im Roboterlabor
Atelierbesuch bei Daniel Imboden: Seit Jahren baut der Techniker unmögliche Maschinen, seit kurzem auch Roboter. Und hier hat er schon einiges zu bieten: Seine Kreationen sprechen für sich...
Die Robos sind schon ziemlich High-Tech. Langsam aber sicher lernen sie Musik zu machen. Sehr selbständig gehts noch nicht, dafür zieht Daniel im Hintergrund die Strippen und hantiert mit allerlei Gerät. Besonders reizvoll ist ein kleiner Monitor - er zeigt ihm, was der Robo gerade "sieht" und ermöglicht so eine gezielte Interaktion mit dem Zuschauer. Alles make-believe, denn der Roboter ist nicht autonom. Noch nicht...
Aber er kann auch anders uns bastelt aus Elektroschrott witzige Dinge: Zum Beispiel das Sirr-Insekt, in dessen Herz ein Handy-Summer steckt.
Hier die Koordinaten von Daniel Imboden und seiner Dim-Tech in Emmenbrücke
Posted by dominik at 21:16 | Comments (0)
01.11.07
Amazon Widget
Posted by dominik at 09:03 | Comments (0)
25.02.06
Tonbandgerät ohne bewegliche Teile: Microtrack von m-audio

Wer wie ich hin und wieder Interviews und Musikaufnahmen macht, träumt von einem mobilen Gerät, das direkt computerlesbare Files ausspuckt und trotzdem klein und handlich ist. Seit kurzem gibts solche Geräte zu einem halbwegs erschwinglichen Preis, eines davon ist das Minitrack 2496 von M-Audio
Die Spannung ist gross, als die handliche Kiste endlich ankommt (Lieferfrist beim Schweizer Generalimporteur war ca.3 Wochen). Zum Vorschein kommt ein unscheinbares Gerät, das kaum grösser als eine Zigarettenschachtel ist. Das mitgelieferte Microphon erinnert an die Antennen eines Aliens und die ebenfalls mitgelieferte Speicherkarte hat gerade mal 128 MB. Alles ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber das bin ich selber ja auch.
Die Aufnahmen gelingen sofort und sind für meine Laienohren von berauschender Qualität. Und die Files lassen sich tatsächlich sofort auf den PC kopieren. Das Ding liefert mp3 und auch wav Files. Ein mittlerweile gekaufter 2 GB Chip erlaubt somit Aufnahmen von 3.5 h in wav Qualität oder über 30 h in mp3 Qualität.
Zwei grosse Minuspunkte fallen sofort auf: Der Akku lässt sich wie beim iPod nicht entfernen und er lädt nur über den mitgelieferten Adapter, der an die USB Schnittstelle angekoppelt wird. Während des Ladens verweigert das Gerät den Dienst. Schade. Der Importeur hält offenbar einen 9 Volt Adapter vorrätig. Wo der aber angeschlossen werden muss ist mir (noch) schleierhaft.
Preis: rund 600 CHF. Infos zum Microtrack 2496 von m-audio hier. Bestellen kann man das Ding über den Fachhandel und auch Läden wie Musik Hug oder Jecklin führen es in ihrem Sortiment - oder eben direkt beim Importeur.
Es gibt auch Alternativen: Dazu zählt das Edirol R1 von Roland.

Posted by dominik at 09:20 | Comments (0)
Audacity: Gratis Werkzeug für Klangbastler

Für einmal eine ganz einfach, technische Anzeige: Der Audio-Editor Audacity liegt mittlerweile in Version 1.2. vor. Die Software ist sowas wie ein Schweizer Sackmesser für Klangbastler - und erst noch gratis.
Freude herrscht und es gibt nichts zu mäkeln: Audacity ist das perfekte Tool für Einsteiger und Bastler, zu denen ich mich im weitesten Sinne, auch zähle. Das Programm ist nur einige MB gross, plattformunabhängig und funktioniert auf Anhieb. Nicht genug damit: Es gibt ein rund 25 Seiten starkes Manual in deutscher Sprache und ebenso ein deutschsprachiges Forum. Nun müsste ich hier eigentlich bald schon einige selber gebaute Samples hochladen. Ob ich mich traue? Wir werden ja sehen...
Posted by dominik at 09:07 | Comments (0)
13.12.05
Weltempfänger

Sonderangebot im Saturn Markt. Weltempfänger für 6.90 Euro. Ich kanns nicht glauben und kaufe mir 3 Stück.
Die Feststellung, dass Dinge billiger und leistungsfähiger werden ist banal. Und natürlich haben wir uns längst daran gewöhnt. Aber hin und wieder gibts doch was zum Staunen. So richtig glauben kann ichs nicht. Ich pack das Ding zuhause aus, steck 2 Batterien rein. Funktioniert tadellos. Hat sogar 2 schöne Leuchtdioden, eine rot, eine grün, letztere zeigt an, wenn eine Station eingestellt ist.
Kurzer Test: 7 Kurzwellen Bänder. Kurzwellen, abgekürzt KW hören eine geheimnisvolle Sache. Eine Station die mal da ist verschwindet - und taucht später vielleicht anderswo auf. Oder auch nicht. Schlecht geeignet, für Fernsteuerungs-verwöhnte Gemüter. Das liegt an den Eigenschaften der Kurzwellen...
Ich höre hier auf - wers wirklich wissen will findet auf Netz Stoff in Hülle und Fülle
Und gleich noch 2 Links für Freunde alter Radios
http://www.etedeschi.ndirect.co.uk/index.htm
Wers lieber (Schweizer)Deutsch mag: Radiomuseum.org
Posted by dominik at 21:56