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26.08.09
Theo Jansens Strandbiester in Zürich
Leuchtende Augen, Staunen - die Strandbiester von Theo Jansen überraschen und ziehen alle in ihren Bann. Eindrücke von der Vernissage der Ausstellung in der Zürcher Galerie Walcheturm
Die Kreaturen faszineren - aber auch das Charisma des niederländischen Künstlers.
Theo Jansens Kreationen können vom 27. August bis zum 6.September besichtigt werden. Dazu gibts eine Reihe von Begleitveranstaltungen mit einem Vortrag und diversen Workshops. Alle weitere im Programm
Mehr Fotos in unserer Galerie
Posted by dominik at 23:19 | Comments (0)
16.08.09
Die Dächer von Kiew
Blick aus dem Glockenturm auf die Sophien-Kathedrale von Kiew
Die Dächer von Kiew - mit dem Dach der Sophien-Kathedrale. Immer wieder sind wir überrascht über die Bedeutung der Kirchen und der Spiritualität auch bei ganz jungen Leuten.
Posted by dominik at 17:11 | Comments (0)
Czernowitz: Denkmäler
Unterwegs zum Bahnhof von Czernowitz
Natürlich, er war nicht zu übersehen. Jeder Zeit ihre Denkmäler. Einem neuen Denkmal begegneten wir im Stadtzentrum:
600 Jahre - das Jubiläum feiert die Stadt 2009 - und schlicht darunter die beiden Worte "Meiner Heimatstadt" - in vielen Sprachen. Mehr sogar als jene fünf auf die sich die Lyrikerin Rose Ausländer bezog.
Posted by dominik at 17:00 | Comments (0)
Czernowitz: Der Karpfen
Fotografiert im neueröffneten jüdischen Museum in Czernowitz
Rose Auslände: Czernowitz
"Der Spiegelkarpfen
in Pfeffer gesulzt
schwieg in fünf Sprachen"
Posted by dominik at 16:51 | Comments (0)
Strassenbahn in Lemberg
Nicht mal ein besonders gelungenes Bild. Aber aus irgend einem Grund bleibt mein Blick beim Durchschauen meiner Bilder hier hängen.
Posted by dominik at 16:32 | Comments (0)
Alles wird besser oder Hymne an den Fragebogen
Alles wird besser. Und die Mühlen des Fortschritts bringen uns in immer neue, lichtere Höhen. Das geht natürlich nicht ohne Mühe und Arbeit und dazu braucht es auch die richtigen Instrumente. Eines davon ist der Fragebogen, Kundenumfrage, Feedback oder wie auch immer genannt. Kaum ein Unternehmen, kaum eine Institution, die nicht von diesem wunderbaren Mittel Gebrauch macht – zum Nutzen und Frommen von uns.
Verbring ich eine Nacht im Hotel, so kann ich sicher sein, dass ich in den Tagen darauf an einer Kundenumfrage teilnehmen darf. Und auch mein Internet-Magazin beglückt mich immer wieder mit scharfsinnig, klugen und weitsichtigen Fragen: Warum haben Sie unser Haus gewählt? – Wie hat Ihnen das Zimmer gefallen? – Wie war die Bedienung, das Essen? – Fragen über Fragen und gross ist die Freude meinerseits, wenn ich die einzelnen Punkte des Fragebogens abarbeite. Schön, dass die Fragenden auch mein Einkommen wissen möchten, meinen Zivilstand, die Grösse unseres Haushaltes. Ja, es könnte ja sein, dass das Unternehmen noch andere kluge und nützliche Dienstleistungen bereit hält.
Noch schöner als einen unpersönlichen Fragebogen finde ich aber das direkte Gespräch. Und so freue ich mich immer wieder über Telefonanrufe. Meist sind es Damen mit sanften und eindringlichen Stimmen, die mich zur abendlichen Stunde unterhalten möchten. Gerne stelle ich mich diesen Fragen, auch wenn mir der Grund der Anrufe nicht immer ersichtlich ist und meine Antworten nicht immer der Wahrheit entsprechen. Was mich aber besonders rührt ist die Tatsache, dass diese Anrufe oft von weit her kommen. Auf meine scheue Frage, woher denn ein bestimmter Anruf komme, habe ich auch schon die Antwort erhalten: Aus Dublin in Irland. Dass man sich dort für mich interessiert! – Ein wahres Kompliment, ich wusste nicht, dass ich so wichtig bin.
Nicht immer bin ich aber mit den Fragen glücklich. Aber was ist schon eine gute Frage? – Zum Beispiel jene Fragen, die Max Frisch 1966 in seinem berühmten Fragebogen zusammengestellt hat. Da heisst es zum Beispiel: Wem wären Sie lieber nie begegnet? – Oder: Wie heißt der Politiker, dessen Tod durch Krankheit, Verkehrsunfall usw. Sie mit Hoffnung erfüllen könnte? Oder halten Sie keinen für unersetzbar? Und dann: Wann haben Sie aufgehört zu meinen, daß Sie klüger werden oder meinen Sie's noch? – Noch ein Beispiel: Gesetzt den Fall, Sie haben nie einen Menschen umgebracht, wir erklären Sie es sich, daß es dazu nie gekommen ist?
Überblicken wir diese Fragen, so können wir sicher leicht folgern: Im Bereich der Kundenumfragen ist noch Potential. In Bezug auf die Inhalte, aber auch in Bezug auf die Institutionen, die solche Umfragen machen. Von diesem Instrument könnten nicht nur Hotels, Restaurants, Verkehrsbetriebe oder Telekommmunikations-Firmen profitieren, sondern auch Kirchen, Parteien, Bestattungsämter, Gerichte und Polizeistationen. Gerne würde ich nach einer Abdankung auch befragt werden: Wie hat ihnen die Feier gefallen, die Abschiedsworte, der Blumenschmuck. Oder nach einer Operation im Spital, nach einer Verhaftung, einer Aburteilung oder einem Gefängnisaufenthalt.
Noch etwas: Wie hat Ihnen diese Kolumne gefallen? – Werden Sie meine Texte wieder lesen? – Oder überspringen Sie jeweils diesen Standpunkt, wenn Sie meinen Namen lesen? – Wen mögen Sie mehr? – Wen mögen Sie weniger? – Welche Themen sollten die Autoren aufgreifen, welche weniger?
Dieser Text erschien in der Zeitschrift "Tössthaler" vom Samstag 15.August 2009 in der Rubrik "Standpunkt". Copyright Dominik Landwehr Winterthur 2009
Posted by dominik at 16:07 | Comments (0)
13.08.09
Kwass: Die Alternative zu Süssmost und Cola
Keine Frage: Das ukrainische Nationalgetränk ist eine tolle Alternative zum Schweizer Klassiker Süssmost. Und natürlich auch zu Cola.
Toll: Die Ukraine hat ein ausgeklügeltes Distributions-System. Es basiert auf handlichen Tankwagen à 5000 - 10000 Litern, die an strategisch wichtigen Plätzen aufgestellt werden. Keine Automaten, nein, die Tanks sind bemannt respektive in der Regel befraut und günstig ist das Vergnügen auch: 2 Deziliter kosten jeweils 1.25 Gribna. Das ist ungefähr 10 Rappen.
Was aber ist Kwass: Ein ganz leicht alkoholhaltiges säuerlich schmeckendes Getränk, das aus Roggenbrot zubereitet wird.
Die Wikipedia schreibt über Kwass:
Der Kwas (veraltet auch Quas[1]; russ. квас) ist ein altes russisches kohlensäurehaltiges Erfrischungsgetränk, welches durch Gärung aus den Grundzutaten Wasser, Roggen und Malz gewonnen wird. Kwas ist heute überwiegend in Russland und der Ukraine, aber auch in anderen Ländern Osteuropas verbreitet. Obwohl meist aus Brot (oder Zwieback) hergestellt und deshalb auch unter dem Begriff "Brotgetränk" bekannt, gibt es auch andere Rezepturen, zum Beispiel Kwas aus Birnen oder anderen Früchten oder Beeren.
Das Wort Kwas wurde urkundlich erst im Jahr 989 erwähnt und bedeutet so viel wie „saurer Trank“ oder „Gegorenes“, da Kwas einen leicht säuerlichen Geschmack hat. Die Farbe des Getränkes ist mit der eines Malzbieres vergleichbar. Kwas enthält in der Regel 0,05-1,44% Alkohol und hat, bedingt durch Anwesenheit von bestimmten Milchsäurebakterien, eine verdauungsfördernde Wirkung. Der Milchsäuregehalt beträgt rund 0,18-0,48%.
Es wird im Sommer in vielen Teilen Russlands und der Ukraine auf der Straße aus Tankwagen angeboten, typischerweise gelb angestrichen und mit der Aufschrift „Kwas“. Auch ist in Russland industriell hergestellter, in Plastikflaschen abgefüllter Kwas weit verbreitet.
Das Getränk ist auch in Polen, in den baltischen Staaten und im Kaukasus bekannt. In Litauen unter dem Namen (Duonos) Gira, in Lettland als Kvass und in Estland unter Kali. In Deutschland nennt man Kwas manchmal Brotbier, dabei sollte man beachten, dass im russischen Brotbier (хлебное пиво) Bier und nicht Kwas bezeichnet.
Im Jahr 2007 wurden in Russland 860 Mio. Liter Kwas konsumiert
Einen Schöhheitsfehler hat die Sache: Unter meinen Freunden und Bekannten bin ich der Einzige, der das wirklich mag. Schade.
Posted by dominik at 07:25 | Comments (0)
10.08.09
Odessa - Mauer Codes
Mauer-Codes in Odessa. Nur Weniges ist für westliche Augen lesbar. So zum Beispiel diese Taxi-Werbung. Oft kann man nur Vermutungen anstellen.
So zum Beispiel bei diesem ebenfalls mit einer Schablone aufgesprayten Lenin-Logo mit den Worten "Lenin schiv - Lenin lebt". Gewiss, der Name und vielleicht auch die Gedanken von Lenin leben noch, es ist ja erst 20 Jahre her, seitdem man seine Denkmäler entfernt hat - und auch die nicht überall. Aber wie lebt Lenin in den Köpfen der Menschen? - Wir wissen es nicht.
Rätselhaft wird es bei der nächsten Mauer Spur. Sterne - ein Komet, der Weihnachtsstern? - Alles bleibt offen
Posted by dominik at 07:59 | Comments (0)
Odessa - vor dem Markt
Odessa -Samstag 8.August 2009.
Vor dem alten Markt. Grelle Sonne - und dann fährt plötzlich dieser Schokolade-Lieferwagen vor.
Posted by dominik at 07:31 | Comments (0)
09.08.09
Ukraine Sommer 09: Zwischen Lviv und Czernowitz
Der Zug ruckelt mit 35 Stundenkilometer durch die Landschaft -
- irgendwo zwischen Lviv (Lemberg) und Czernowitz. Im Gang ist immer ein Fenster offen - die Bilder die enstehen sind oftmals mehr Zufall als Absicht.
Und hier noch mehr Bilder als Dia-Schau (Achtung: Pause auf 3 Sekunden und Bildgrösse auf 1280 einrichten)
Posted by dominik at 20:34 | Comments (0)
