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31.05.09
Tag - Nacht - Tag / Unterterzen am Walensee
Die Bildfolge enstand über Pfingsten 2009 -am Sa.30.5. und So.31.5.2009
Posted by dominik at 23:00 | Comments (0)
24.05.09
Playground Buch nun als PDF online
Die gelbe Kugel - Teil der Installation "ikit", die 2003 im Park im Grünen in Rüschlikon herumrollte. Eine Robotik-Installation des Hamburger Rotobik-Kunst-Kollektivs von f18 um Stefan Doepner. Das Bild stammt aus dem Buch "Playground Robotics - Die Hamburger Robotik-Künstler f18 und ihre Schweizer Freunde", das 2004 im Basler Merian Verlag erschienen ist. Das Buch ist nun als PDF online
Im Klappentext des Buches heisst es
Die Kreaturen, die sich im Playground Robotics tummeln, sind nicht high tech: Oft sehen sie aus, als wären sie eilends aus Blechstücken zusammen geschweisst und mit einigen billigen Elektronikteilen zum Leben erweckt worden. Ihre Aktionen sind manchmal zielgerichtet, öfters aber eher zufällig und chaotisch. Im Zentrum dieses Bildbandes stehen die Schöpfungen des ‹Instituts f18› – eine Gruppe von jungen Künstlern aus Hamburg, die den Grenzbereich von Technik, Wissenschaft, Kunst und Unterhaltung erkunden. Mit Textbeiträgen u.a. zur Geschichte der Zeichenroboter und einer Einführung von Rolf Pfeifer.
Posted by dominik at 10:03 | Comments (0)
17.05.09
Zürcher Autor Max Rüeger stibt mit 75
Die Zeitungen melden heute den Tod des Zürcheer Autors Max Rüeger. Ich habe Max in den 80er Jahren bei Radio DRS kennengelernt - als überaus liebevollen und feinfühligen Kollegen. Und vor einigen Jahren war Max Rüeger Gast in unserem Kulturapéro in Kollbrunn.
Viele kannten Max Rüeger als Radio-Stimme oder Kolumnist. Wenige wussten, dass er auch ein feinfühliger Autor war. Viele Lieder und Gedichte kamen aus seiner Feder - für die Kleine Niederdorf Oper von Paul Burkhard schrieb er gar den ganzen Text, nachdem der Zürcher Autor Werner Wollenberger (wieder einmal) den Abgabe-Termin verpasst hatte.
Vieles schrieb er in Zürcher Mundart, so auch diese Zeilen, die mich ganz besonders berühren:
Heb Sorg zu jedem, liebe Mänsch,
wo dich guet kännt, wo du guet kännsch.
Wo dich eso, wied bisch, vertreit,
und was er tänkt, au ehrlich seit.
Heb Sorg!
Für den Kulturapero vom 20. Februar 2005 habe ich folgenden kleinen Text zur Ankündigung verfasst
Still und bescheiden wirkt er, grosses Aufhebens will er nicht machen und es ist diese Haltung, die in seinen Texten so fühlbar ist und ihn auch so sympathisch macht. Offenbar brauchte es auch etliches an Überzeugungskraft seiner Freunde um Max Rüeger zu motivieren, einige seiner Texte auch als Buch herauszugeben. Aber sie haben es geschafft. Das kleine Buch „Heb Sorg“, ist im vergangenen Jahr im Altberg Verlag in Richterswil erschienen und liegt nun bereits in der zweiten Auflage vor Kostprobe: „Heb sorg zum Jahr wo isch und chunnt, es lauft viellecht ned alles rund…“
Schöpfen kann er aus dem Vollen: Max Rüeger war nicht nur Radio und Fernsehmann, sondern auch Autor unzähliger Lieder, Theater- und Kaberettstücke. Von ihm stammen unter anderem „Törf es bitzeli meh sii“, „Oh läck Du mir“ oder das legendäre Liebeslied vom „Ankebälleli“. mit seinen Texten hat er ein Millionenpublikum erreicht, auch wenn sein Name dabei nicht oder nur wenig bekannt wurde. Hinter vielen seiner Texte stecken Beobachtungen aus dem Alltag und da und dort auch eine richtige Liebesgeschichte...
Max Rüeger ist auch mit dem Tösstal eng verbunden: So erinnert er sich bestens an die Uraufführung von Paul Burkhards „Zäller Wienacht“ – mit dem berühmten Komponisten aus dem Tösstal war Max Rüeger zeitlebens eng verbunden. Als Werner Wollenberger seinen Text für die „Kleine Niederdorfoper“ nicht rechtzeitig lieferte, musste Max Rüeger einspringen. „Ich arbeitete damals während zweier Wochen im Gartenhäuschen von Paul Burkhard in Zell, damit das Stück rechtzeitig fertig werden konnte“, erinnerte sich der Autor heute schmunzelnd.
Lieber Max: Du wirst uns fehlen.
(Das Bild zeigt den Autor mit Max Rüeger am Kulturapero von Kollbrunn am 20.2.05. Foto Susanna Landwehr)
Posted by dominik at 15:10 | Comments (0)
Unerwartete Eingriffe - Interview mit der Mediengruppe bitnik
Sie haben in den letzten Jahren immer wieder mit spektakulären Aktionen - oft so genannte 'Hacks' - von sich reden gemacht: Die Mediengruppe bitnik. In der neusten Nummer des Schweizer Kulturmagazins DU gibts ein dreiseitiges Interview mit zwei Mitgliedern dieser Gruppe. Und bei Sternenjäger gibts das Interview gleich als PDF.
Worum gehts denn genau bei dieser Gruppe? - Erste Klärungen gibs bereits im Lead des Artikels
Irritationen gehören zum künstlerischen Programm der «!Mediengruppe Bitnik». Zum Beispiel mit dem Projekt Opera Calling – Arias for All (2007), bei dem sie Abhörwanzen im Zürcher Opernhaus platzierte und alle Aufführungen zwischen März und Juni live an zufällig ausgewählte Telefon-Abonnenten übertrug. Im Mai und Juni 2009 sind die Künstler im Rahmen von «digitalbrainstorming», einem Projekt des Migros-Kulturprozents, in Basel, Bern, St. Gallen und Zürich zu sehen. Carmen Weisskopf und Domagoj Smoljo erklären den Hintergrund ihrer Aktivitäten.
Den Artikel kann man hier runterladen Download file
Hier gehts zur Veranstaltungsreihe digital brainstorming
Und hier zur Homepage der Künstler
Und hier zum Kulturmagazin DU
Posted by dominik at 14:51 | Comments (0)
