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26.04.09

2 young ladies - Südfrankreich Reisenotizen 2009

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Mindestens von der Farbe her ist ein Strand auch bei kaltem Wetter ganz ineressant...

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Und auch der Lolipop-Shop braucht sich nicht über mangelndes Interesse zu beklagen...

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Immer wieder aufs Neue überraschend: Auch ohne Arbeit wird man müde...

Posted by dominik at 16:18 | Comments (0)

Die Madonna von Auch - Südfrankreich Reisenotizen 2009

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Die Madonna mit Jesuskind in der Kathadrale von Auch - eine wunderbare mittelalterliche Holzskulptur. Sie zieht den Blick der Zuschauer auf sich - auch deshalb, weil sie vor dem Chor sehr schön aufgestellt und angeleuchtet ist.

Ein paar Versuche zeigen schnell, welches der beste Blickwinkel für den Fotografen ist - und das Resultat überzeugt. Hier zeigt die Nikon d300 einmal mehr ihre wahre Stärke: Kein Rauschen, hohe Kontraste auch bei hoher Empfindlichkeit (2000 Asa). Und die hohe Auflösung erlaubt auch das Hervorholen von Details im Bild

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In der nächsten Vergrösserung zeigen sich die Schäden der Skulptur - Beobachtungen, die sich von blossen Auge sehr viel schwerer machen lassen ...

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Posted by dominik at 16:09 | Comments (0)

Flüchtige Eindrücke - Südfrankreich Reisenotizen 2009

Und wieder sind es zufällig, fast beiläufig entstandene Bilder einer Reise, die im Gedächtnis haften bleiben: Der Regen auf den Autoscheiben von Marseillan, der Blick auf die Felder in der Gascogne oder eine Fassade mit einer Leuchtreklame im Städchen Auche...

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Posted by dominik at 13:01 | Comments (0)

Managementkultur tötet Kreativität und Innovation - nicht nur an den Hochschulen

Im Jubiläumsband "ETHistory 1855-2005. Sightseeing durch 150 Jahre ETH Zürich" findet sich ein kritischer Aufsatz der Technikhistorikers David Gugerli - selber Professor an dieser Institution - der sich höchst kritisch mit der Managementkultur, wie sie seit einigen Jahren im Schweizer Hochschulwesen herrscht, auseinandersetzt. Und seine Schlussfolgerungen gelten wohl nicht nur für Prozesse an Hochschulen

"Dies macht die Attraktivität der managerial revolution an den Universitäten aus, sie erlaubt eine hochflexible und kreative Rekombination von Ressourcen, in dem sie Offenheit, Disposition, Talent und institutionalelle Perfektabilität miteinander verbindet. Zwei Gründe scheinen dies im Moment zu bedrohen: Erstens folgt au der Managementkultur ein Zwang zur Formalisierung, der Inhalte oft zu einer zweitrangigen Sache werden lässt oder sogar diie Wirkung von negativen Anreizen hat.Zweitens beschleicht manche der universitären Manager angesichts der neuen Unübersichtlichkeit der Hochschule und ihrer kreativen Konsequenzen eine veritable Nervosität. Sie suchen daher nach Ersatzsicherheiten und finden diese in einer nochmals gesteigerten Formalisierung, das heisst in der detaillierten Ausarbeitung von Strategiepapieren, Verfahren, Berichten, Anträgen, Regelmenten und den zugehörigen, immer gleich mitgelieferten Evaluationsformularen. Der paradoxe Formalisierungseruck, den die Flexi bilisierung der Verhältnisse erzeugt, reduziert damit die Aussichten auf Kreaitivität und erhöhte Entscheidungseffizienz."

David GugerlI: Management an der Hochschule. Zum Bedeutungszwuwachs universitärer Verwaltung. In: Monika Burri, Andrea Westermann: ETHistory 1855-2005. Sightseeing durch 150 Jahre ETH Zürich. Zürich 2006. Verlag Hier und Jetzt. S.264.

Posted by dominik at 10:29 | Comments (0)

Im Nebel der Realpolitik

In der NZZ vom Samstag 25.April denkt der Lausanner Politikprofessor Dieter Freiburghaus über das Verhältnis der Schweiz zur EU und die Zukunft des Bilateralismus nach und kommt zu sehr pragmatischen Schlussfolgerungen. Lesens- und bedenkenswert und hier deshalb zwei kleine Auszüge:

Quintessenz vorweg: Gewurstelt wird da und dort und sowohl die EU als auch die Schweiz haben gelernt mit Widersprüchen und Problemen zu leben.

"....kartesianisches Denken ist unserer politischen Kultur fremd: Dem «clare et distincte» ziehen wir, systembedingt, Zwielicht und Nebelschwaden vor. Wir haben uns daran gewöhnt, mit Bergen von ungelösten Problemen und nicht ausgesprochenen Spannungen zu leben: Wer will denn wirklich Klarheit über die Rolle der Armee? Wer will tatsächlich eine Staatsleitungsreform? Die Güterabwägung zwischen Völkerrecht und Volkssouveränität lassen wir in der Schwebe – zum Schaden beider.

....

Mit andern Worten: Die bilateralismuspolitischen Verrenkungen fügen sich ganz gut in unsere politische Kultur ein und werden auch künftig nicht zu einem Umdenken führen. Und diesbezüglich ist auch kein Druck aus Brüssel zu erwarten, denn die EU lebt ebenfalls mit einem hohen Mass an ungelösten Problemen und verfassungspolitischen Missständen, und auch das Schönreden beherrscht sie aus dem Effeff. Doch der Splitter im Auge des Nächsten erscheint eben oft grösser als der Balken im eigenen! So werden wir also weiterhin die Nachteile des Bilateralismus ausblenden und dafür die Mängel der Europäischen Union gehörig betonen. Unter solchen Umständen kann eine vernünftige Auseinandersetzung um die Zukunft der schweizerischen Europapolitik ganz offensichtlich nicht gedeihen.

Und hier geht es zum Aufsatz des Lausanner Politikprofessors Dieter Freiburghaus (NZZ vom Sa.25.4.09)

Posted by dominik at 10:10 | Comments (0)

23.04.09

„Bitte mit dem Chip touchen

Sie kennen das – die Klage über die Verluderung unserer Sprache. Schuld daran seien die Jugendlichen, die der Sprache nicht mehr genug Sorge tragen. Aber sind wirklich die Jugendlichen die treibende Kraft bei der Veränderung unserer Sprache? - Dieser Text erschien am Samstag 18.April in der Rubrik "Standpunkte" des Tössthalers.

Tatsächlich fallen auch mir immer wieder Veränderungen in unserer Sprache auf. Wenn unsere Tochter zum Beispiel findet, sie wisse nicht, wie „dieses Teil“ funktioniert und uns nicht klar ist, meint sie jetzt den Fotoapparat, das Ladegerät, die Fernbedienung und weiss der Kuckuck was… Die Sprache der Jugendlichen, so sagen uns die Soziologen, dient auch der Abgrenzung – sie soll also anders klingen als die Sprache der Erwachsenen und wenn die sich darüber ein bisschen ärgern – umso besser. Jüngstes Beispiel: Ein Interview mit einem Schweizer Popmusiker in der Zeitung 20Minuten: „Soeben habt ihr einen Track releast, den ihr ‚The Brownie Song’ nennt“. Oops, das tönt jetzt doch speziell und wenn ich bei Track an die drei Comic-Enten Tick, Trick und Track denke dann ist das wohl eine total falsche Fährte.

Die meisten Veränderungen in unserer Sprache kommen aber nicht von den Jugendlichen. Da gibt es ganz andere Kräfte. Die Werbung, werden jetzt viele sagen. Die ist sogar manchmal noch ganz originell – der Begriff „Figugegl“ ist heute noch bekannt und hat es sogar bis zu einem Wikpedia-Eintrag geschafft. Dort lesen wir nämlich: „Figugegl ist ein Akronym für den Werbeslogan „Fondue isch guet und git e gueti Luune“ (Schweizerdeutsch für „Fondue ist gut und gibt eine gute Laune“). Es wurde 1981 von der damaligen Schweizerischen Käseunion zur Steigerung des Käsekonsums lanciert. Die Kampagne wirkt bis heute nach und die Bedeutung des Akronyms ist in der Deutschschweiz entsprechend bekannt.“

Weniger originell finde ich die Bemühungen Dingen und Institutionen einen neuen Namen zu geben. Auch dahinter stecken oft Werbeagenturen. Wenn ich mit der S-12 in Seen ankomme dann bin ich nicht mehr an der Endstation sondern an der Endhaltestelle. Der Begriff „Endstation“ passt offenbar nicht zum Verkehrsverbund, wahrscheinlich hat jemand herausgefunden, dass dieser Begriff auch einen Beiklang hat und für vieles gebraucht wird, was nicht mit Schienen- und Busverkehr verwandt ist. Endstation. Das tönt tatsächlich endgültig… Das Abfuhrwesen der Stadt Zürich nennt sich heute nobel „Entsorgung und Recycling“ und als eine Kollege von mir in einer Sitzung mal von der „Grünstadt“ redete verstand ich nur noch Bahnhof bis er mir erklärte, damit sei das ehemalige Gartenbauamt gemeint. Aha. Natürlich darf jedes Amt sich so nennen, wie es mag, respektive wie irgendwelche teuer bezahlten Medienagenturen vorgeschlagen haben. Aber mir stinkt das trotzdem.

Wenig Verständnis hab ich auch für Erziehungsbemühungen im Zug der Politischen Korrektheit – „Political Correctness“. Ein ziemlich überflüssiger Import aus den USA. Das europäische Parlament hat nun dazu sogar einen Leitfaden verfasst, also ob es nicht genug andere Probleme gäbe: Demnach gibt es bald keine Fahrer mehr sondern nur noch „fahrendes Personal“. Der Polizist wird dann zur „Polizeikraft“ und der Lehrer zur „Lehrkaft“. Erinnert mich daran, dass in der Schweiz vor einigen Jahren der Begriff der Soldaten abgeschafft und durch das Wort „Armeedienstangehöriger“ ersetzt wurde. Bei Radio DRS, wo die Seuche der Politischen Korrektheit besonders garstig wütete, schaffte es eine Journalistin mal von „Krankenschwesterin“ zu reden. Gratulation, eine wirklich gelungene Wortschöpfung. Kreativ und hundert Prozent politisch korrekt!

Zurück nochmals zum Begriff der „Verluderung“. Verludern ist ein anderes Wort für Verwahrlosen, der Übergang von einem einst geordneten in einen ungeordneten, chaotischen Zustand. Eine romantische Vision, denn weder die Welt noch die Sprache waren jemals „in Ordnung“ oder in einem „geordneten Zustand“. Früher, so wissen die Realisten, war die Welt nicht besser, höchstens anders.

Sprache ist – so sagen uns die Kulturwissenschafter – nicht nur die Beschreibung der Wirklichkeit, sondern auch ein Versuch, diese Wirklichkeit zu schaffen oder sie nach unseren Wünschen zu modellieren. Ein Beispiel dafür: Offenbar ist in der Psychiatrie die Behandlungsmethode des Elektroschocks – man denkt mit Schaudern an Filme wie „Einer flog übers Kuckucks-Nest“ – wieder zu Ehren gekommen. Um die alten Erinnerungen nicht mehr zu beschwören hat man den Namen der Behandlungsmethode etwas modifiziert und spricht jetzt nicht mehr von Elektroschock sondern von Elektrokrampf-Therapie. Voilà – eine saubere Sache. So räumt man auf mit unbequemen Erinnerungen.

Zum Gipfel der Gedankenlosigkeit gehört für mich aber die Beschriftung beim Drehkreuz für die Zutrittskontrolle in meinem Fitnesszentrum in Winterthur. Ich muss dort ein blaues Plastikarmband mit einem Metallknopf tragen um zu passieren. Und was steht auf dem Drehkreuz geschrieben? – „Bitte mit dem Chip touchen“. Voll krass!

Posted by dominik at 18:22 | Comments (0)

05.04.09

Der Dampfkochtopf und die Tibeter

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Der Tösstaler Unternehmer Jacques Kuhn gehört zu den interessantesten Persönlichkeiten der Region: Der 90jährige Ex-Patron der Pfannenfabrik Kunn-Rikon erzählte im Kulturapero vom 5.April in Rikon aus seinem Leben und seinem Engagement für die Sache der Tibeter. Sternenjaeger bringt exklusiv die Aufzeichnung des Gesprächs als Podcast.

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Jacques Kuhn: Die Geschichte der Kuhn-Rikon AG und die Tibeter im Tösstal (ca 90 Minuten, 96 MB)

Posted by dominik at 14:44 | Comments (0)

03.04.09

Pater Kassian ist tot

Für den Schweizer TV-Zuschauer war er ein leicht skurriller Sportliebhaber mit einem enzyklopädischen Gedächtnis. Für mich ein Lehrer und mehr: Pater Kassian. Der Einsiedler Mönch ist am vergangenen Freitag im Alter von 80 Jahren gestorben.

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1970 bis 1974 war Sternenjaeger Klosterschüler in der Stiftsschule Einsiedeln. Pater Kassian in dieser Zeit Präfekt, auch mein Präfekt, und Physiklehrer. Weisse Mäuse hat er damals gezüchtet und stolz als "chinesische Schwarzband-Mäuse" vorgeführt. Es hat im Physikzimmer entsprechend gerochen .... Gefilmt hat er und Physik vermittelt wie kein zweiter. Die Rolle als Präfekt - also Internatsleiter - ist ihm etwas weniger gelegen.

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Wir treffen Pater Kassian im Dezember 2008, also mehr als 30 Jahren nach meinem Gastspiel. Er führ uns durch die Stiftsbibliolthek. Mittelalterliche Handschriften, soviel sei verraten, interessierten mich als Klosterschüler nicht. Auch frühneuzeitliche Drucke oder Barockliteratur.


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Gedanken aus dem Dezember 2008 "Pater Kassian und die Krise" - und weitere Bilder

Alle Fotos copyright Dominik Landwehr/www.sternenajeger.ch
Bildanfragen: dlandwehr@bluewin.ch oder 079 411 59 17

Posted by dominik at 22:14 | Comments (0)

Spiegelungen

Spiegelungen in einem Weiher im botanischen Garten der Brissago-Inseln. Kein Zeichen von Frühling - trotzdem ein schönes Bild...

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Weitere Bilder aus dem botanischen Garten im Sternenjaeger-Blog oder in meiner Foto-Galerie

Posted by dominik at 21:53 | Comments (0)

Frühlings-Erwachen auf den Brissago-Inseln (TI)

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Bemerkenswert - diese wuchtige Mittelmeer-Blume. Fotografiert am 3.April 2009 auf einer der beiden Brissago-Inseln im Lago Maggiore (TI). Die klimatischen Bedingungen sind hier einzigartig - wie gleich das nächste Bild zeigt.

Nur wenige hundert Meter weiter oben ist noch Winter. Hier im Klima-Reservat des Lago Maggiore scheint ewig Frühling zu sein...

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Denn hier blüht (fast) alles

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Mehr Bilder von Brissago

Posted by dominik at 19:42 | Comments (0)