« Februar 2009 | Main | April 2009 »
29.03.09
The 17 - Performance von Bill Drummond am Festival m4m
Seit gestern bin ich Mitglied in einem exklusiven Club - Im Club "The 17". Habe bei einer Performance von Bill Drummond am Festival m4music mitgemacht.
In seiner Lecture erklärt Bill Drummond worum es geht - um das Ende der Musik und um einen radikalen Neuanfang. Die Vision eines neuen Klanges, den er beim Fahren in seinem Range Rover gehört hat.
Choose a journey.
Record the sounds within your car or cab as you
drive your journey.
Find 17 people willing to sing.
Gather The 17 together in a darkened room.
Play them the recording of the journey.
Indicate a dominant note in the recording
for them to pitch to.
Ask them to open their mouths and bring forth noise.
Ask them to listen and respond to the noises
being produced by the other singers.
Use your initiative
Den ganzen Abend lang hat Bill Drummond mit seinem Chor der 17 - immeer 17 aufs Mal - gesungen. Immer nur 5 Minuten. Dann die nächste Gruppe... Die Aufnahmen wurden übereinandergelegt, gemischt und am Schluss am Morgen um 1 Uhr vorgeführt.
Den Klang gibts nur einmal - denn die Aufnahme wird nach der ersten öffentllichen Vorführung zerstört.
Das Experiment wird zur Nachahmung empfohlen. Alles Notwendige dazu ist online auf den Seiten von "the 17" und die Zürcher Lecture von BIll Drummond gibts bald auch onlien als Podcast. Ja und hoffentlich wird auch mein Name bald auf der Liste der Sänger eingetragen sein.
Posted by dominik at 11:29 | Comments (0)
28.03.09
Impressionen Reggae Night - m4music 2009
![]()
Phenomden an der Reggae Night - m4m 2009 am 27.März
Elijah - ebenfalls am gleichen Anlass...
Posted by dominik at 10:07 | Comments (0)
26.03.09
Zweimal Elektro-Basteln
Zweimal Elektrobasteln - Werkbuch für Jungen (1963) und Make (2008) - siehe auch meinen Eintrag vom 15.6.08 zum Thema "Werkbuch für Jungen: Bubenträume aus den 60er Jahren" oder vom 8.1.09 mit Magie Tapert
Fritz Dürst aus Winterthur schickt mir dazu folgende Bemerkung
"... das mit dem Schlips tragen beim Basteln dünkt mich logisch: damals arbeitete man ja in der Regel noch 6 Tage, so dass das Basteln mit dem Jungen am Sonntag stattfand...und am Sonntag trug man eine Kravatte oder einen Schlips - punkt"
Posted by dominik at 07:07 | Comments (0)
16.03.09
Sternenjaeger im rebell-tv - am Forum Kultur und Oekonomie
Das Forum Kultur und Oekonomie befasste sich in diesen Tagen mit dem Festivalboom. Während im Saal drinnen mehr oder weniger interessante Referate zu hören waren, machte sich Stefan M.Seydel draussen vor der Tür sein eigenes Programm - für rebell tv.
Und wer genug Geduld hat sieht irgendwann auch mal Sternenjaeger, der es ja sehr schätzt wenn er auch mal im Rampenlicht stehen darf :)
Irgendwo auf rebell.tv gibts auch eine ausführliche Fassung. Ich hab sie leider nicht gefunden. Aber das war vielleicht Absicht...
Nein - jetzt hab ichs gefunden. Hier gehts lang und dann ist es das vierte Video von oben...
oder ganz einfach: Hier gehts direkt zum Gespräch
Posted by dominik at 21:06 | Comments (0)
06.03.09
Reisenotizen Thailand 5: Gedanken zum Wellness-Wahn
Ein überraschendes Bild bietet sich uns im Erdgeschoss des Einkaufszentrums "Jungceylon" in Phuket-Patong: Gegen 30 Männer und Frauen liegen da dicht an dicht in einem Kosmetik-Salon und lassen sich behandeln. Das Bild inspiriert zu allerlei kritischen Gedanken zum herrschenden Wellness-Wahn
Offenbar, so muss man beim Betrachten dieseer Szene folgern, ist Wellness eine Ware. Eine Ware, die sich massenhaft herstellen und verkaufen lässt - wie in diesem Fall die Kosmetik-Behandlung. Damit ist Wellness die massenhaft produzierte Antwort auf das offenbar ebenso massenhaft auftretendes Symptom Stress. Da wird Gleiches mit Gleichem kuriert. Nur nicht in homoöpathischen Dosen.
Die Geschichte erinnert etwas an die Probleme, die wir mit Informatik haben: Hier heisst ja die Remedur auch häufig: Noch mehr Informatik: Langsame Computer werden mit schnelleren Prozessoren bekämpft, Viren mit Virenprogrammen, die mangelnde Mobilität der Schreibtischmaschinen mit Laptops...
Wohl bekomms.
Posted by dominik at 07:03 | Comments (0)
02.03.09
Reisenotizen Thailand 4 - im Wat Chalong
Der Wat Chalong - einer der rund 30 buddhistischen Tempel der Insel Phuket. Der Tempel ist dem Andenken zweier Mönche gewidmet - und wie alle thailändischen Tempel sehr farbenfroh. Das ist allerdings nicht der Hauptgrund für diesen Eintrag.
Der Eintrag gilt einem runden Geburstag. Das erste Bild entstand Ende Februar 2009. Das untere 20 Jahren früher, in einem anderen Tempel im Nordosten von Thailand. Zu sehen sind beide Male dieselben Personen.
Posted by dominik at 09:51 | Comments (0)
Reisenotizen Thailand 3 - Im Speedboat unterwegs
Die Landschaft von Phang Na scheint wie aus einem Märchen - und im leichten Dunst aus der Ferne wirkt sie noch zauberhafter als von nah. Ein Schnellboot bringt uns hierher - und wenig später zum ebenso bekannten Phi Phi island...
Die Fahrt zur Maya Bay dauert etwas mehr als eine Stunde. Vor 20 Jahren mit einem normalen Kursschiff waren es fast drei Stunden. Und in der Bucht treffen die Schnellboote fast im Minutentakt ein, die PS-Boliden liegen dicht an dicht. Bestimmt ein empfindliches Ökosystem. Der Rummel ist wohl alles andere als gut für diese Bucht. Und nicht nur für sie...
Hier noch einige Video-Eindrücke:
Ausfahrt aus der Maya-Bay
Unterwegs nach Phang Na
Durch die Mangroven-Wälder
Posted by dominik at 09:24 | Comments (0)
Reisehnotizen Thailand 2 - Red Light
Ein besondere Art von Rotlicht - der Schein einer roten Neonröhre bei einem Verkaufsstand - hier gibt es ausschlesslich getrocknete Tintenfische zu kaufen. Getrocknet - und vorher plattgewaltzt. Das macht sie so durchsichtig.
Und gleich nebenan ein Bild, das vielleicht die Faszination dieses Landes ein bisschen erklärt: Eine Verkäuferin, die sich auf einem Motorrad an der lärmigen Hauptstrasse ausruht. Kein Widerspruch in diesem Land.
Posted by dominik at 09:14 | Comments (0)
Reisenotizen Thailand 1 - Uber den Wolken
Fast 10 000 Kilometer sind es von Europa nach Südoastasien. Solche Flüge mögen Routine sein - für mich sind sie es nicht
Der Hinflug nach Thailand ist nachts. Also gibt es kaum etwas zu sehen. Draussen ist Nacht. Drinnen wird das Nachtessen serviert. Man döst - und wird nach nur zehn Stunden erlöst und findet sich in einer anderen Welt. Warme, feuchte Tropenluft. Es ist kaum zu glauben. Traumwandlerisch die ersten Stunden.
Der Rückflug dann am späten Vormittag. Der Sonnenstand ändert sich während des zwölfstündigen Fluges kaum. Wir fliegen mit der Sonne. Hin und wieder Hinweise des Piloten: Unter uns liegt Südindien - wir sehen nur Wolken. Dasselbe über Pakistan. Dann plötzlich lichtet sich die Wolkendecke, eine zerklüftete Gebirgslandschaft. Weit am Horizont ein kegelförmiger Berg. Vielleicht einmal ein Vulkan. Es ist der höchste Berg Irans, erfahren wir aus dem Lautsprecher. Der 5761 hohe Damavand, unweit von der Hauptstand Teheran und nur 60 km vom kaspischen Meer.
Vom kaspischen Meer ist nur ein Küstenausschnitt zu sehen. Danach wieder Wolken. Es geht über Georgien, über das Schwarze Meer - Rumänien, Ungarn, Österreich...
Nein, ich kann mich nicht daran gewöhnen, würde gerne mehr sehen, als nur Küsten-Konturen, Berge und Wolken. Meine kleine literarische Entdeckung der letzten Tage "Die Vermessung der Welt" von Daniel Kehlmann mit den Geschichten des Mathematikers Carl Friedrich Gauss und dem Universalgelehrten Alexander von Humboldt. Haben die beiden nicht mit ihren Werken auch den Grundstein für die heutige Art des Reisen gelegt, die wir gerne modern nennen...
Posted by dominik at 08:52 | Comments (0)