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24.12.08
Weihnachtsgruss von J.S.Bach
Keine Weihnachten ohne Weihnachts-Oratorium von J.S.Bach. Und keine Weihnacht ohne Schmunzeln ob der barocken Texte
Herrscher des Himmels erhöre das Lallen
Lass Dir die matten Gesänge gefallen
Wenn Dich Dein Zion mit Psalmen erhöht
Posted by dominik at 22:13 | Comments (0)
19.12.08
Abschied
Abschied von D.A. Die Abschiede scheinen sich in letzter Zeit zu häufen.
Es ist schwer, in solchen Momenten Worte zu finden. Ein Freund des Verstorbenen, selber Pfarrer an einer Zürcher Stadtkirche, findet sie. Und wir gehen auseinander mit den Worten des Barockdichters Paul Gerhard im Kopf - und im Herz
Befiehl du deine Wege
Und was dein Herze kränkt
Der allertreusten Pflege
Des, der den Himmel lenkt:
Der Wolken, Luft und Winden
Gibt Wege, Lauf und Bahn,
Der wird auch Wege finden,
Da dein Fuß gehen kann.
Posted by dominik at 17:47 | Comments (0)
Reisenotizen Ukraine: Pater Robert Hotz hilft seit 40 Jahren
Angewidert vom Marketing-Overkill der grossen Hilfswerke zur tränenseeligen Weihnachtszeit? - Hier die Alteernative: Seit 40 Jahren wirkt der Zürcher Jesuitenpater Robert Hotz in der Gegend von L'viv - dem ehemaligen Lemberg - in der Westukraine.
Wir haben die Gelegenheit, den 80jährigen Zürcher Jesuiten - in unserem BIld mit zwei Ärzten - für ein paar Stunden zu begleiten und erleben einen charismatischen Mann am Werk. Er weissl wovon er spricht: Seit 40 Jahren leitet er das Ostreferat der Schweizer Jesuiten, man müsste wohl sagen, er ist das Ostreferat. Spricht fliessend kalt und warm ukrainisch und russisch. In Lemberg ist er ein angesehener Mann, der eine Reihe von Titeln hält: So ist er nicht nur Ehrenbürger der Stadt sondern auch Ehren-Professor der dortigen medizinischen Fakultät.
Wir besuchen eine Reihe von Kliniken und sind berührt vom Schicksal der Kinder der Tschernowitz-Liquidatoren, die wir in einer Spezialklinik in Lemberg treffen. Es spricht für das Feingefühl des Jesuitenpaters und seiner Aerzte, dass wir die Bilder aus der Klinik nicht veröffentlichen dürfen. Nur soviel - ich habe mehr als einmal leer geschluckt, als mir die Ärtzin vor der Tür die Diagnosen mitgeteilt hat.
Ein kleines Wunder, wie Pater Hotz es schafft, all diese Aktivitäten zu finanzieren: Bis vor kurzem hat ihm sein Schweizer Netzwerk geholfen. In diesen Tagen erreicht uns sein Weihnachtsbrief, der von einem dramatischen Spenden-Einbruch berichtet.
NZZ Artikel und Radio-Interview geben guten Einblick in seine Tätigkeit. Und im Sinn einer persönlichen Empfehlung - Lemberg ist eine Reise wert und das Geld bei Pater Hotz in guten Händen.
NZZ Artikel vom 1.Juli 2008 "Helfen in Lviv" von Ulrich Schmid
Hilfsaktion Westukraine - Homepage von Pater Robert Hotz
Die Jesuiten - Ostreferat Zürich
DRS 3 Focus mit Pater Robert Hotz vom 15.12.2008
Posted by dominik at 09:05 | Comments (0)
13.12.08
Pater Kassian und die Krise
1970 - 1974 war Sternenjäger Stiftschüler an der Klosterschule Einsiedeln. Und Pater Kassian Etter sein Physiklehrer und Präfekt, also auch für die Fragen des Alltags zuständig. Am Montag wird Pater Kassian meinen Kollegen und mir die Stiftsbibliothek zeigen. Und heute lese ich im MAGAZIN des Zürcher Tages-Anzeigers ein Gespräch mit dem munteren Pater. Thema: Finankrise, Rezssion, Zukunftsängste. Lesenwert.
Speziell aufgefallen ist mir folgende Äusserungen:
"Wie wird es der nächsten Generation von Schweizern wohl materiell ergehen? - Ich bin kein Prophet. Ich wünsche, dass es ein klein bisschen schlechter geht – rein materiell."
Da würde man gerne weiter fragen. Warum denn? - Was würde denn passieren, wenn es uns allen materiell ein bisschen schlechter geht?
Ein mutiges Wort. Kritisch. Das ist der Geist, den ich auch damals spürte. Danke, Pater Kassian!http://dasmagazin.ch/index.php/sorglos-am-abgrund/
http://www.kloster-einsiedeln.ch/
Posted by dominik at 18:14 | Comments (0)
Auf den Mond schiessen
So kurz vor Weihnachten und nur wenige Tage nach der glorreichen Wahl von Ueli - auch er stammt aus dem Zürcher Oberland - erscheint im Tössthaler meine Kolumne "Auf den Mond schiessen".
Die Weihnachtszeit ist anstrengend. Alle reden von Liebe. Was machen wir mit jenen Menschen, die uns nerven in dieser heiligen Zeit? – Hier mein Vorschlag: Wir schiessen sie auf den Mond. Technisch kein Problem mehr, seitdem Wernher von Braun in den 20er Jahren am Tegeler See in Berlin seine Rakete hat steigen lassen.
Und wer macht den Anfang? – Hier meine persönlichen Favoriten: Herr Locher und Herr Brauer, dazu den PR-Laferi aus Zürich, ja genau den Herrn Rülpser. Auch die Flughafen-Rita, die schiessen wir auch auf den Mond. Den Papst und last but not least Mister W von ennet dem Teich. Auch Minister Steinknacker wäre ein Kandidat. Dazu noch ein paar private Favoriten, deren Namen ich hier nicht enthülle.
Der Flug vergeht reibungslos und schnell und schon bald sind diese Herrschaften als Gruppe mit Dame auf dem Mond angekommen. Lassen wir sie auf der hellen Vorderseite, dann können sie auch hin und wieder auf den blauen Planeten runterschauen. Meine erste Frage: Sind sie dort allein? – Oder treffen sie dort auf andere. Zum Beispiel auf den kleingewachsenen Österreicher oder den Georgier mit dem buschigen Schnauz. Blödsinn, die sind nicht dort, die sind in der Hölle und dort gehören sie auch hin. Mond und Hölle sind nicht dasselbe. Den Mond gibt’s – die Hölle, naja, da bin ich leider nicht so sicher. Man soll die Dinge nicht durcheinander bringen.
Auch wenn sie jetzt weit weg sind, neugierig bin ich schon, was sie dort miteinander anfangen. Beginnen wir doch mit der Flughafen Rita. Für sie sieht es schon ziemlich öd aus. Es landen einfach zu wenig Flugzeuge dort, zudem kommen sie nicht von Süden, Norden oder Osten, sondern schlicht von oben. Vielleicht wäre das ein Lösungsansatz? Senkrechtstarter. Das solls doch geben. – Gespannt bin ich natürlich auch was Locher und Brauer auf dem Mond treiben. Genau, sie denken aus sicherer Distanz über Ausländer nach. Davon gibt’s auf dem Mond bestimmt nicht jede Menge. Bleiben die grünen Männlein vom Mars, dazu ET und ein paar weitere Aliens aus dem Weltall. Jetzt hör ich eben von einem Konflikt. Locher will unbedingt Chef spielen: „Ich hab am meisten Erfahrung als Unternehmer und Politiker“. Der Mann im Mond nimmt es gelassen: „Trink dieses Mond-Bier, dann geht der Anfall schnell vorbei“.
Und der Papst? – Auch für ihn gibt’s nicht allzu viel zu tun. Homosexualität und Abtreibung sind (noch) kein Thema. Dafür findet er schnell einen Draht mit dem Mann im Mond. Der freut sich zuerst über die Gesellschaft und sagt traurig, seit dem Lied der Popgruppe „Die Prinzen“,hätte niemand mehr an ihn gedacht. Ja sie wissen schon, das Lied mit dem Refrain“ Manchmal wird der Mann im Mond für seinen treuen Dienst belohnt. Und wenn du ihn ganz lieb anschaust dann holt er die Laterne raus.“ Minister Steinknacker versteht immer noch keinen Spass: „Bin sicher, hier verstecken sich jede Menge Steuerflüchtlinge“, knurrt er.
Dafür hat der Mann im Mond eine Idee, wie die Gruppe wieder zurück auf die Erde kommt. „– ihr habt ja keine Ahnung, was da alles rumfliegt neben Euren Mondraketen. Ich hab einen Freund im Tösstal, den Billy Meier, der kennt sich mit sowas aus“. Und so kommt es denn, dass in den frühen Morgenstunden, wenige Tage vor Weihnachten, am Sitzberg ein helles Licht aufleuchtet, das nur ein paar Füchse und Rehe sehen. Dann gibt’s Kaffee und Gipfeli bei Billy Meier, der ein etwas enttäuscht aussieht. „Ich habe mir die Ausserirdischen ein bisschen anders vorgestellt“.
Billy Meier lädt den Verein in seinen Offroader – auf dem Sitzberg liegt nämlich schon über ein Meter Schnee – und bringt sie in Rämismühle auf den Sechsuhr-Zug nach Winterthur. Nur der Papst fällt ein bisschen auf. Aber so richtig hinschauen tut keiner: „Halt wieder so einer, der jetzt als Weihnachtsmann herumläuft“, denken die Leute.
Keiner schaut ihnen nach. Und so sind sie alle wohlbehalten wieder da vor Weihnachten und wir müssen weiter mit ihnen leben.
Download Standpunkt vom 13.12.08 als PDF
Posted by dominik at 17:09 | Comments (0)
06.12.08
Budapest - Museum Ludwig - 6.12.08 - 17.00 Uhr
Budapest - Preisverleihung des Medienkunst-Jugend-Wettberbs des Zentrums C3. Der micro_noise der Schweizer Mechatroniker stösst auf Begeiserung und wird von allen Seiten untersucht, später geöffent. Die meisten Fragen kann ich nicht beantworten. Aber eins ist klar: Next stop Budapest for the Swiss Mechatronic Art Socieity
Posted by dominik at 19:15 | Comments (0)
05.12.08
Budapest Burg - Freitag 5.Dezember 10.15h
Posted by dominik at 12:10 | Comments (0)
04.12.08
Budapest - Freitag 4.Dez.08
Posted by dominik at 12:15 | Comments (0)
