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10.08.08
Uwe geht baden
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Ok - hier brauchts für einmal wirklich keinen grossen Kommentar: Uwe, das ist der mit den neongelben Hosen. Alles klar?
Noch mehr Bilder zum Thema "Uwe geht baden"
Posted by dominik at 19:50 | Comments (0)
Selbstportrait Sternenjaeger
Für alle jene, die vergessen haben, wie der Sternenjäger aussieht - hier ein ganz aktuelles Selbstportrait. Und dazu ein kleines Rätsel. Irgend etwas ist hier falsch. Was ist es? Die Antwort folgt postwendend - einfach weiterklicken...
Ganz einfach: Das Bild ist ja ganz offensichtlich mit einem Spiegel fotografiert. Warum ist dann der Schriftzug von Nikon auf der Kamera korrekt und nicht spiegelverkehrt? - Nun, das Foto wurde im Photoshop horizontal gespiegelt... Wer hats gewusst? - Gibt einen überraschungspreis: dlandwehr at bluewin.ch.
Posted by dominik at 19:40 | Comments (0)
streetparade 2008
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Eine Art moderne Fasnacht - die Party-Kultur erobert für einen Tag und eine Nacht die Zürcher Innenstadt. Ein modernes Jugendfest? - Nicht nur
Es scheint als würde die Streetparade mehr und mehr zu einem Anlass für die ganze Familie. Und nicht nur das: Eine Sonntagszeitung berichtet heute gar von einer Gruppe Seniorinnen und Senioren im Rollstuhl, die von ihren Pflegerinnen an die Streetparade gefahren wurden. Neckisch die Aufmachung der Begleiterinnen: Vorne Krankenschwestern - hinten, naja, da schweigt des Sängers Höflichkeit, denn da war (fast) nix als blanke Haut. Leider hab ichs nicht selber gesehen...
Und zwischendurch tuts gut sich hinzusetzen - wie etwa die kleinen Teufelchen. Sie stammen übrigens aus Ravensburg.
Ansonsten - ganz viel glückliche Leute. Wirklich. Umpf umpf. Das Wummern aus den Lautsprechern erzeugt ein sinnlich-wohliges Gefühl im Bauch. Überhaupt: Die Streetparade ist ein grosser Touristen-Magnet. Gerne würde man auch den Zürcher Sozialdemokraten Ledergerber mit tanzen sehen. Aber Ledergerber ist nicht Wowereit. Klar, ist ja auch hetero und nicht schwul wie sein Berliner Amtskollege...
Posted by dominik at 15:21 | Comments (0)
03.08.08
Andrzej Stasiuk oder die Sehnsucht nach Europas Osten
Lektüre von Andrzej Stasiuks Buch "Unterwegs nach Babadag". Kein eigentliches Reisebuch - und doch viel mehr. Es gibt so etwas, wie die Sehnsucht nach dem Osten. Manchmal verdichtet sich seine ohnehin schon metaphernreiche Sprache und erreicht darin eine ganz neue Qualität. Einige Beispiele, die mir aufgefallen sind.
"Ich möchte an all den Orten begraben werden, an denen ich war und noch sein werde. Der Kopf zwischen den grünen Hügeln von Zemplén, das Herz irgendwo in Siebenbürgen, daie rechte Hand in den Bergen Cornohora, die linke in Spisska Belà in der Zips, die Sehkraft in der Bukowina, der Geruschssin in Rasinari, die Gedanken vielleicht irgendwo hier in der Nähe. "
S.7
"Wir waren in Nagykàllo angekommen, weil hier unserem Reiseführer zufolge, "am Endes des langen und gespentisch leeren Platzes" ein psychiatrisches Krankenhaus stehen sollte. Ich dachte, das könnte eine Metapher für den Osten Europas sein, die körperlische Gestalt angenommen hat. Die Vorstellung suggerierte das Bild eines grossen, staubigen Platzes, den verfallene Häuser säumen. Über den Platz ziehen von Zeit zu Zeit Truppenverbände in verschiedensten Uniformen, die jedoch nie länger bleiben, als Raub und Vergewaltigung as erforderlich machen. Dann ziehen sie ab, und der heisse Staub der Ebene verhüllt die Reiter gleich wieder. Aus den Fensterns des Spitals blicken ihnen die Irren sensüchtig nach, weil in diesen östlichen Regionen die Staatsmacht, die Gewalt und der Wahnsinn schon immer miteinander lebten, in einer Verbindung, die einem Konkubinat gleicht, manchmal auch einer legalen Ehe..."
S. 59
"Maschinen sind wie Zombies. Sie nähren sich von unserem Verlangen nach Dingen, von unserer Gier und unserem Wunsch nach irdischer Unsterblichkeit. Sie leben so lange, wie sie gebraucht werden. Kaum lassen wir sie aus den Augen, beginnen sie sofort zu zerfallen, bekommen panische Angst oder verrecken wie Vamprie, denen das Blut fehlt. Nur wenige erfahren die Gnade eines sanften Alters. Wie die Fähre in Tiszatardos: eine knarrende, von einem kleinen alten Dieselmotor angetriebene Holzplattform, die langsam die grüne Strömung der Theiss bezwang."
S.82
Posted by dominik at 19:21 | Comments (0)
02.08.08
Kreative Missverständnisse um den Begriff "Zecken"
Von Zecken war in einem früheren Blogeintrag die Rede, in einem eher satirischen Sinn. Nun ist dieser Begriff offenbar vieldeutiger, als es beim ersten Blick scheint und Zecken in der Schweiz sind nicht das selbe wie Zecken in Deutschland.
Zunächst zu den Schweizer Zecken: Der Blogeintrag vom 31.Juli 2008 "Beitrag zum Schweizer Nationalfeiertag" spielte auf einen einigermassen merkwürdigen Zwischenfall an, in den eine Gruppe von Schweizer Soldaten kürzlich verwickelt war: Die Gruppe musste nämlich in einem zeckenverseuchten Gebiet biwakieren (übernachten) und ein guter Teil der Gruppe wurde prompt von den lästigen Insekten heimgesucht. Der Vorfall wurde publiik und verursachte etwas Aufregung über die Gefahren, die hierzulande den Soldaten (pardon: Armeedienstangehörige abgekürzt Ada's) zugemutet werden. Spitzt man die Geschichte zu - und erst in der Zuspitzung zeigt sich ja der wahre Charakter einer Geschichte - dann könnte ein vorderhand nicht existierendeer Böser Feind (abgekürzt Böfei) aus dieser Information eine Waffe machen. Die Schweizer Armee würden dann von diesem vorderhand nicht existierenden Böfei mit Insekten bekämpft. Dies würde wiederum nach Insektenschutzmitteln rufen, deren Einsatz aber aus umweltschützerischen Argumenten problematisch ist.
So weit die Schweizer Zecken. Nun zu den deutschen Zecken. Beate K. aus P. versteht meinen Zeckeneintrag anders, denn in Deutschland erhält der Begriff Zecken noch eine andere Bedeutung:
"Zecken ist bei uns ein ganz böses Schimpfwort der Rechten für die Linken! Ausländer und Zecken, das sind die Feinde der Rechtsradikalen..."
Alles klar?
Posted by dominik at 09:30 | Comments (0)
