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29.06.08

Meisterkurs mit dem Arditti Quartett in Blonay

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Zeitgenössische Musik für Streichquartett - eine kleine und wenig populäre Nische des aktuellen Musiklebens. Und die Passion des in London lebenden Musikliebhabers Leo Hepner. 2006 hatte er in Blonay einen ersten Workshop für diese Musik organisiert, in diesen Tagen den zweiten, mit einer Handvoll ganz junger Komponisten aus der ganzen welt.


Der Gründer, Spiritus Rector und Mäzen des 2nd Blonay Workshop for Contemporary Quartet Music 2008, Leo Hepner, dessen Pro-Bio Foundation dieses Projekt trägt.

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Fest dabei als Composer in Residence der deutsche Komponist Wolfgang Rihm und das Londoner Arditti Quartett.

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Und als Gäste eine Gruppe junger Komponisten: Birke Bertelsmeier aus Deutschland

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Sowie

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Christopher Moore aus den USA
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Felipe Lara aus Brasilien
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Patricia Sucena de Almeida aus Portugal

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Milica Djordjevic aus Serbien

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Und zum Schluss ein Stimmungsbild mit zwei Mitgliedern des Arditti- Quartetts:

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Alle Fotos Dominik Landwehr Winterthur: www.peshawar.ch - www.sternenjaeger.ch - www.mythos-enigma.ch

Weitere Bilder

Posted by dominik at 11:04 | Comments (0)

27.06.08

Technik Kunst und Kloster

Technik, Kunst und Kloster - eine ungewöhnliche Kombination. Was es damit auf sich hat, war Thema einer kleinen Betrachtung, die für das Magazin der Schweizer Post entstanden ist.

Nicht ganz von allein ist die Sache entstanden - Reto Wüthrich, der mit seiner Agentur "pepper" diese Publikation betreut, hat den Artikel bei mir bestellt.

Voilà hier ist er

Posted by dominik at 08:55 | Comments (0)

15.06.08

Werkbuch für Jungen - Bubenträume aus den 60er Jahren

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Mehr als eine Kuriosität, schon eine echte Trouvaille: Das Werkbuch für Jungen aus dem Jahr 1964. Ein Bestseller und schon damals in der 19.Auflage. Antiquarisch teuer gehandelt, nicht ohne Grund. Denn das Buch ist eine Fundgrube der Technik und Kulturgeschichte und liest sich stellenweise wie ein Schwanengesang an die sinnliche Analogtechnik.

"Für Euch Jungen, die ihr gerne etwas baut und experimentiert, wurde dieses Buch geschrieben. Es soll euch helfen, eure Bastelwünsche zu erfüllen, was immer ihr gerade bauene wollt. ob es ein Schiffs- oder ein Flugmodell, ein Spielzeug, ein optisches oder elektrisches Gerät ist, für alles werdet ihr Anregungen finden, wie man mit den einfachsten Mitteln den gewünschten Erfolg erreicht." - Soweit ein Auszug aus dem Vorwort. Wunderbar, die Zeichungen und Fotos dazu: Warum um Gottes Willen trägt der junge Vater beim Basteln einen Schlips?

Das Buch ist ein fast enzyklopädisches Bastelkompendium und geht schön pädagogisch vom Enfacheren zum Schwierigen. "Das kann jeder" heisst die erste Kapitelüberschrift. Hier gehts um Windrädchen, Wanderstab, Indianerkopfschmuck und Schnurtelefon. "Arbeiten mit einfachem Werkzeug" heisst es danach. Zu Bauen gibts einen Reckturner, ein Puzzlespiel, ein Karusell. Danach wirds anspruchsvoll. In der Sektion Mechanik werden Peltonturbinen und Wasserwaagen erklärt , in der Sektion Optik diverse Sehgeräte: Kaleidoskop, Periskop, Fernrohr. Besonders ergiebig aus heutiger Sicht dann die Elektrotechnik: Telefon einfachere und anspruchsvollere Radios, mit Halbleiter und auch mit Röhren.

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Besonders reizvoll etwa dieser Zweiröhren- Radioempfänger. Ein handliches Kofferradio. Wer sowas konnte war schon ziemlich gut... Die liebevoll gezeichneten Illustrationen machen das Buch so anschaulich, hunderte solcher kleiner Zeichnungen finden sich darin.
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Weiter gehts mit Modellbau, Flugzeuge und Schiffe und danach folgen - welche Logik! - Buchbinder-Arbeiten. Der Schluss bildet eine Einführung in die Metallverarbeitung und dann gehts ans Eingemachte: Umgan mit Gips, Beton, Glas und Polyesterharz. Polyesterharz - war das nicht der Basteltraum der 6oer Jahre? - Wer diese Technik beherrschte, konnte Boote in allen Formen bauen, vom Beton ganz zu schweigen.

Später gabs danna auch ein Werkbuch für Jungen und Mädchen, Gleichberichtigung war das historische Stichwort. Heute sieht man die Sache schon wieder differenzierter. Hierzulande werden Förderprogramme für Jungen diskutiert, die in der von Frauen dominierten Grundstufe zu kurz kommen.

Posted by dominik at 11:19 | Comments (0)

13.06.08

Enigma-Buch in der Sonntagsmatinee des SWR

Überraschender Anruf aus Baden-Baden: Der SWR will in seiner Sonntagsmatinee über das Enigma-Buch reden. Titel der Sendung "Im Visier: Spitzel und Spione". Am Sonntag 15.Juni 2008 ab 09.05 bis 11.30

Heute im Studio Zürich deshalb eine Schaltung mit Berlin, dort sitzt Manuela Reichert und stellt Fragen zum meinem Buch "Mythos Enigma", das eben im transcript Verlag Bielefeld erschienen ist.

Freude herrscht. Hören wir also am Sonntag genau hin. Offenbar gibts davon auch bald einen Podcast. Hier gibts alle Infos zur Sonntagsmattinee im SWF 2 "Im Visier: Spitzel und Spione" (17.6.08)

Hier ist er nun, der Podcast mit dem Enigma-Interview vom SWR. Thanks!

Posted by dominik at 18:37 | Comments (0)

01.06.08

Lisbeths Brustvergrösserung

Lisbeth hat sich die Brust vergrössern lassen. Diese Nachricht hat mich überrascht, um nicht zu sagen schockiert. Hätte ich ihr nicht zugetraut. Aber irgendwie ist sie doch immer gut für Überraschungen. Hm. Gehört diese Nachricht überhaupt hierher? -

Seit wann schreibt Sternenjäger über Dinge, die doch eindeutig in den privaten Bereich gehören. Nun, wem das Herz voll ist, dem geht der Mund über. Aber eigentlich kenn ich Lisbeth noch nicht lange. Meine Bekanntschaft ist kaum zwei Wochen alt ich muss sagen, wir haben schon ziemlich viel Zeit miteinander verbracht. Tage, aber auch Nächte. Und was für welche, ich konnte kaum noch schlafen. Kennengelernt hatte ich sie durch meine Chefin.

Warum das ungewöhnlich ist: Nun Lisbeth ist zwischen 20 und 30, sieht ziemlich schräg aus, eher punkig, klein, dünn, Tattoos überall und natürlich auch Piercings, auch dort, wo sie nicht hingehören. Sozial ist sie ein wenig speziell: Verschlossen, um nicht zu sagen paranoid. Schwierige Kindheit, deshalb hat sie wohl auch zu Gewalt ein, sagen wir es mal diplomatisch, spezielles Verhältnis. Im Klartext: Sie schlägt schon mal drein und wenn sie das tut, dann meist mit durchschlagendem Erfolg. Zu den Besonderheiten von Lisbeth gehören ihre Computerkenntnisse vor allem im Bereich Datensicherheit...habe ich mich deutlich ausgedrückt?

Nun, ich will das Geheimnis lüften und ihren ganzen Namen preisgeben: Lisbeth heisst mit dem zweiten Namen Salander und sie ist (leider) kein Mensch aus Fleisch und Blut sondern eine Romanfigur, des schwedischen Krimi-Autors Stieg Larsson, der seinerseits auch bereits nicht mehr unter den Lebenden weilt. Lisbeth ist eine der beiden Hauptakteure in der Romantrilogie "Verblendung - Verdammnis - Vergebung" und macht seit geraumer Zeit Furore unter den Krimi-Fans. Bei mir ist das so weit gegangen, dass ich sogar meine John Le Carré Sucht kurzzeitig unterbrochen habe.

Warum ich das schreibe: Nun, heute ist Sonntagabend und ich habe den zweiten Band, den ich eben erst gekauft hatte, fertig gelesen, sitze jetzt gewissermassen auf dem Trockenen. Schlimm daran ist auch der Gedanke, dass es nach dem dritten Band - schöne 800 Seiten - endgültig zu Ende ist. Bücher, die man so schnell liest, sollte man in der Bilbiothek ausleihen, dachte ich und Susanna sagte es sogar laut. Fehlanzeige: Ist natürlich ausgeliehen und hat bereits vier Vorbestellungen. Nun gut, der Buchhandel soll auch leben.

Ich wäre definitiv ein Spielverderber, wenn ich jetzt noch weitere intime Details aus meiner Beziehung zu Lisbeth ausplaudern würde. Vielleicht nur noch einen Gedanken zum Schluss: Das Schöne an diesen Krimis (gilt übrigens auch für John le Carré) ist, dass sie nicht von der Handlung getrieben sind und von Höhepunkt zu Höhepunkt eilen. Stattdessen präsentieren sie Charakterstudien, plastisch, glaubwürdig, zum Greifen nah. Meine Bekannte C, die ich gestern im Bus traf, hatte natürlich die Bücher auch schon gelesen. Sie meinte: "Lektüre von solchen Büchern tröstet mich immer. Ich habe dann das Gefühl, ich sei nicht die Einzige, die etwas komisch ist".

Homepage von Stieg Larsson. Seine Bücher sind über den Buchhandel erhältlich...

Posted by dominik at 16:53 | Comments (0)