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24.12.07

Weihnachtsgruss aus dem Tösstal

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Heiligabend 2007 im Tösstal - Blick gegen vom Huggenberg Osten.18.00 Uhr

Posted by dominik at 18:24 | Comments (0)

Kleine Aufmerksamkeit für Medienwissenschafter

Ist vielleicht ein bisschen exotisch - aber doch wunderbar: Das Technomagazin "Futurezone" des ORF liefert als Bonbon zu Xmas ein paar wunderbare Texte zur Computergeschichte - unter anderem zu Norbert Wiener, der den Begriff Kybernetik geprägt hat. Geboren aus Krieg und Artillerie wie wir nicht nur erst seit Kittler wissen...

Alles wunderbar klug und ausführlich zu lesen im Weihnachtseintrag von Futurezone oder auch direkt bei der Tufts University wo sich die kurze Biografie Wieners als PDF findet. Ein ebenso kurzer Text ist seiner Mathematik gewidmet.

Erinnert sei an dieser Stelle an Peter Galison und sein Text über Wiener mit dem Titel "Ontologie des Feindes", der so etwas wie kanonisch geworden ist und leider nicht als PDF im Internet zu finden ist...

Es geht gleich weiter bei Futurezone mit einem ebenso schönen Aufsatz über den Mathematiker und Informationstheoretiker Claude F.Shannon

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Posted by dominik at 12:33 | Comments (0)

Weihnachten 2007 im Tösstal

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Garten bei Rikon - Montag 24. Dezember 12.00.

Posted by dominik at 12:20 | Comments (0)

22.12.07

Abendstimmung vom Schauenberg

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Blick vom Schauenberg im Tösstal am Samstag, 22.Dezember 2007 in Richtung Südwest, also in Richtung Zürichsee-Glarus-Innerschweiz.

Posted by dominik at 21:53 | Comments (0)

Voltis xmas Party

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Posted by dominik at 12:25 | Comments (0)

18.12.07

Schweizer Zeitungsverleger aufgepasst: SPIEGEL Archiv bald gratis

Schweizer Zeitungsverleger aufgepasst. Es gibt was zu lernen: Das Nachrichtenmagazin SPIEGEL öffnet ab kommenden Frühjahr die Tore seines Archivs weit auf und lässt die teuren Gebühren fallen. SPIEGEL würde das wohl kaum tun, wüsste man im hohen Norden nicht genau, dass sich damit Aufmerksamkeit, Traffic und damit Geld verdienen lässt. Ein Wink an die Adresse der Schweizer Zeitungen, allen voran Tagi und NZZ. Wir freuen uns auf Nachahmer.

Ein eigentliches Rechercheportal will SPIEGEL nach eigenen Worten ab Frühjahr 2008 betreiben. Denn das Portal vereint journalistische und lexikalische Quellen zu einem neuen Angebot und ist ein Gemeinschaftswerk der SPIEGEL und Bertelsmann Gruppe, entsprechend finden sich dann neben dem gesamten Archiv des SPIEGELS auch Einträge aus Bertelsmann-Lexikas und Enzyklopädien verknüpft mit Wikipedia-Artikeln. Man staunt.

Das neue Portal SPIEGEL WISSEN wird nach eigenen Worten damit die umfassendste frei zugängliche Rechercheplattform im deutschsprachigen Internet. Tönt etwas vollmundig, ist aber meines Wissens tatsächlich so.

Ja: Und was machen die Schweizer Verlage. Wir freuen uns auf Nachahmer. Selber gehöre ich zu jenen, die sich seit Jahren über den fehlenden Zugang zu den Schweizer Medien ärgern oder über die unanständig hohen Preise der Schweizer Mediendatenbank Swissdox.

Ach ja, noch was: Vorreiter in dieser Sache war die britische Zeitung THE GUARDIAN, die schon seit Jahren beweist, dass sich mit einem Gratis-Archiv die Attraktivität der Website erheblich steigern lässt.

SPIEGEL Wissen: Alle relevanten Informationen auf einen Klick

Das teure Swissdox

Kleiner Nutzungstipp für Swissdox: Die Stichwortsuche ist gratis und oft ist allein schon der Hinweis auf einen bestehenden Artikel etwas wert. Allerdings ist die Suchfunktion sehr schlecht, d.h.sie findet Artikel, die nachweislich existieren, nicht. So muss man sich fragen, ob die teure Datenbank überhaupt ihr Geld wert ist.

Posted by dominik at 09:09 | Comments (0)

14.12.07

Blocher Schafe - remixed

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Posted by dominik at 15:43 | Comments (0)

13.12.07

Danke - Danke ? Danke Eveline Widmer-Schlumpf

Freude herrscht. Das Bonmot prägte der damalige SVP Bundesrat Adolf Ogi vor Jahren, als er den ersten Schweizer Astronauten im Space Shuttle per Funk begrüsste. Und es darf als Reverenz an den grossen und populären Politiker ? ein Mann aus dem Volk ? verstanden werden, wenn wir am heutigen Tag sagen: Freude herrscht. Freude und Erleichterung über die Wahl von Eveline Widmer-Schlumpf in den Bundesrat.

Donnerstagmorgen, 13. Dezember kurz nach acht Uhr im Vorortszug zwischen Zürich und Winterthur: Die Leute scheinen noch mehr als sonst ?eingestöpselt? zu sein und nesteln nervös an ihren Handies herum, im Bestreben den Radiosender im Tunnel nicht zu verlieren. Es ist 08.10. Nein, es gibt noch nichts Neues weiss mein Gegenüber. ? Dann plötzlich ein helles weibliches Lachen irgendwo im Zug, gefolgt von einem für die schweizerischen Verhältnisse ungewöhnlich lauten Ausrufs: ?Sie hat angenommen?. Erleichterte Blicke überall im Zug. Doch, ein guter Tag nimmt seinen Anfang!

Die Sache ist für Aussenstehende vielleicht doch etwas erklärungsbedürftig: Eben war die Schweiz noch ?the dark heart of Europe?. Die letzten Wahl und die Zugewinne der rechten SVP sorgten für Aufmerksamkeit weit über die Schweizer Grenzen. Die kompromisslos harte, polarisierende und aus meiner Sicht auch demagogische Wahlkampagne mit den schwarzen (Ausländer) Schafen hatte offenbar verfangen.

Und nun das: Der rechte Christoph Blocher abgewählt. Selten wurde ein Politiker in der Schweiz derartig abgestraft.

Keine grosse politische Analyse. Vielleicht nur soviel: es geht weniger um politische Inhalte sondern um die Art und Weise, wie diese vertreten und durchgesetzt werden. Christoph Blocher hat nachweislich verschiedene Male gelogen, zum Beispiel als er wider besseres Wissen geheimdienstlich produzierte Vorwürfe gegen Kosovo-Albaner als erwiesen bezeichnetet oder als er ausgerechnet in der Türkei das Antirassismus Gesetz als fragwürdig einstufte und damit dem ultranationalistischen Leugnen des Armenier-Holocausts in die Hände spielte?

Nein, die Schweizer Probleme sind nicht gelöst. Natürlich haben wir ein Problem mit Ausländern und auch mit der europäischen Integration. Es gibt auch in der Schweiz ein zunehemndes Demokratie-Defizit. Immer mehr wichtige Dinge werden uns von der Wirtschaft diktiert.

So gesehen ist der heutige Tag in einer historischen Perspektive zu sehen. Die Frage lautet im Kerne: Wie bewältigen wir die Modernisierung. Mit Polarisierung, Zuspitzung, mit Angstmache ? oder mit nüchterner Analyse und auch mit Vertrauen in unsere Fähigkeiten, Traditionen als kleines Land im Herzen von Europa! - Dazu zählt auch unsere humanitäre Tradition mit dem Rotkreuz Gründer Henri Dunant, unsere Tradition in Industrie und Handel, unsere Bildungssystem und vieles mehr.

Yep. We can do it!


Posted by dominik at 09:37 | Comments (0)

10.12.07

Ziemlich durchgeknallt: Die Erbschaft von Duttweiler

Innovationsmanagement - ein staubtrockenes Wort. Wie füllt man den Begriff mit Leben? - Zum Beispiel mit Geschichten und Beispielen aus der Praxis. Der Text enstand auf Einladung einer Wirtschaftspublikation, die von der Zürcher Kommunikationsberaterin Manuela Stier herausgegeben wird.

Artikel allein (2 Seiten
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Gesamte Publikation zum Thema Innovationsmanagement
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Und hier gehts zu den Seiten der Herausgeberin Manuela Stier

Posted by dominik at 11:48 | Comments (0)

09.12.07

Werum syt Ihr so trurig: Gedanken zur Weihnachtszeit

Es war in den frühen Siebzigerjahren als ich zum ersten Mal mit den Liedern von Mani Matter in Berührung kam. Wir hörten sie uns immer und immer wieder an, die Platten mit diesen hintersinnigen Texten, die so harmlos daher kamen und gar nicht harmlos waren.

Das Lied von Mani Matter hat mich zur Weihnachtskolumne im Tössthaler inspiriert, die am Samstag 8.Dezember 2007 erschienen ist.

Download Artikel als pdf

Posted by dominik at 09:34 | Comments (0)

08.12.07

Reinhören: Science Fiction mit Herbert W.Franke

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Er ist der bekannteste Science Fiction Autor deutscher Sprache. Zu seinem 80.Geburtstag organisierte sich der Autor eine Lesereise und machte auch in der Schweiz Halt. Sternenjäger dokumentiert diesen Anlass mit ausführlichen Tonbeispielen

Herbert W.Franke ist ein Mensch mit einer erstaunlichen Vielseitigkeit, denn er hat sich nicht nur als Schriftsteller einen Namen gemacht, sondern auch als Physiker und Höhlenforscher. Zudem besitzt er eine der umfassendsten Sammlungen zur Geschichte der Computergrafik. Und er hat einen langen Atem mit seiner rund 50jährigen Präsenz in der Öffentlichkeit. In einer Zeit, wo andere Autoren allenfalls ein Gesamtwerk herausgeben schreibt er neue Bücher.

Die Audiobeispiele belegen eindrücklich, die Präsenz, Aktualität und Frische dieses erstaunlichen Mannes. Zu hören sind hier vier Kurzgeschichte à je 10 Minuten sowie ein Interview von rund 45 Minuten Länge.

Die Aufnahmen enstanden im Rahmen der Veranstaltungsreihe "digital brainstorming", welche das Migros-Kulturprozent seit rund zehn Jahren in verschiedenen Schweizer Städten veranstaltet. Moderator ist Dominik Landwehr alias Sternenjäger. Die Urheberrechte liegen beim Autor.

Hier gehts zur Übersichtsseite mit allen Audio-Files von Herbert W.Franke sowie allen weiteren Links

Tages-Anzeiger vom 7.12.2007 Titel: Lieber schreibt er über Roboter als über intergalaktische Krieger

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Posted by dominik at 11:10 | Comments (0)

01.12.07

Der Papst als Vorbild

Der Papst als Vorbild. Keine Provokation und keine Angst - keine Papst- oder Gotteslästerung. In einem langen Interview mit dem Privatsekretär von Papst Benedikt XVI Georg Gänswein habe ich eine bemerkenswerte Stelle entdeckt. Es geht um den Umgang mit der Zeit, ein Thema, das wohl nicht nur mich gelegentlich plagt. Hier nun das Rezept aus Rom:

Es ist ruhiger geworden im Palazzo Apostolico. Benedikt XVI. hat die Zahl der Audienzen deutlich reduziert und selten Gäste zu Tisch. Ausgerechnet unter einem Deutschen wird weniger gearbeitet?

Es wird nicht weniger gearbeitet, sondern konzentrierter. Der Papst ist ein straffer und schneller Arbeiter. Dazu braucht er aber Zeit: zum Lesen, zum Studium, zum Gebet, zum Nachdenken, zum Schreiben. Das geht nur, indem man vieles strafft, manches verändert oder auch streicht, um des Wichtigeren willen.

Peter Seewald:Der Papstflüsterer. In: Das Magazin 47, 2007.

Posted by dominik at 08:59 | Comments (0)