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25.02.06
Tonbandgerät ohne bewegliche Teile: Microtrack von m-audio

Wer wie ich hin und wieder Interviews und Musikaufnahmen macht, träumt von einem mobilen Gerät, das direkt computerlesbare Files ausspuckt und trotzdem klein und handlich ist. Seit kurzem gibts solche Geräte zu einem halbwegs erschwinglichen Preis, eines davon ist das Minitrack 2496 von M-Audio
Die Spannung ist gross, als die handliche Kiste endlich ankommt (Lieferfrist beim Schweizer Generalimporteur war ca.3 Wochen). Zum Vorschein kommt ein unscheinbares Gerät, das kaum grösser als eine Zigarettenschachtel ist. Das mitgelieferte Microphon erinnert an die Antennen eines Aliens und die ebenfalls mitgelieferte Speicherkarte hat gerade mal 128 MB. Alles ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber das bin ich selber ja auch.
Die Aufnahmen gelingen sofort und sind für meine Laienohren von berauschender Qualität. Und die Files lassen sich tatsächlich sofort auf den PC kopieren. Das Ding liefert mp3 und auch wav Files. Ein mittlerweile gekaufter 2 GB Chip erlaubt somit Aufnahmen von 3.5 h in wav Qualität oder über 30 h in mp3 Qualität.
Zwei grosse Minuspunkte fallen sofort auf: Der Akku lässt sich wie beim iPod nicht entfernen und er lädt nur über den mitgelieferten Adapter, der an die USB Schnittstelle angekoppelt wird. Während des Ladens verweigert das Gerät den Dienst. Schade. Der Importeur hält offenbar einen 9 Volt Adapter vorrätig. Wo der aber angeschlossen werden muss ist mir (noch) schleierhaft.
Preis: rund 600 CHF. Infos zum Microtrack 2496 von m-audio hier. Bestellen kann man das Ding über den Fachhandel und auch Läden wie Musik Hug oder Jecklin führen es in ihrem Sortiment - oder eben direkt beim Importeur.
Es gibt auch Alternativen: Dazu zählt das Edirol R1 von Roland.

Posted by dominik at 09:20 | Comments (0)
Audacity: Gratis Werkzeug für Klangbastler

Für einmal eine ganz einfach, technische Anzeige: Der Audio-Editor Audacity liegt mittlerweile in Version 1.2. vor. Die Software ist sowas wie ein Schweizer Sackmesser für Klangbastler - und erst noch gratis.
Freude herrscht und es gibt nichts zu mäkeln: Audacity ist das perfekte Tool für Einsteiger und Bastler, zu denen ich mich im weitesten Sinne, auch zähle. Das Programm ist nur einige MB gross, plattformunabhängig und funktioniert auf Anhieb. Nicht genug damit: Es gibt ein rund 25 Seiten starkes Manual in deutscher Sprache und ebenso ein deutschsprachiges Forum. Nun müsste ich hier eigentlich bald schon einige selber gebaute Samples hochladen. Ob ich mich traue? Wir werden ja sehen...
Posted by dominik at 09:07 | Comments (0)
08.02.06
Chamosch besucht den chinesischen Taikonauten E-cho Ho Hi
Eine absurde Weltraum-Story flimmert in diesen Tage über Bildschirm und Netze: Die internationale Weltraumstation setzt einen ausgedienten Weltraumauszug aus und verwandelt ihn in einen temporärern Satelliten. Der Schweizer Klangkünstler Andres Bosshard schreibt dazu diese kleine Szene.
In astrophysischer Wildbahn, Chamosch besucht den chinesischen Taikonauten E-cho Ho Hi
A
Asteroiden sweeps und Kometensirren im radiophonen Vordergrund
Klangumgebung: Solarwinde und Radiopulsarfelder durch die der Hörer mit Beinahe-lichtgeschwindigkeit hinurchfliegt
B
Die Stimme von Palizdar Umram Chamosch gibt seinem beglückten Erstaunen Ausdruck:
heute morgen klingen die Kometen aber besonders schön!!!?
Die akustische Raumtiefe kommt kurz ins Spiel, wir hören Chamosch?s fliegenden Raumgleiter eine Kurve fliegen
C
Chamosch:Herr E-cho Ho Hi, als chinesischer Taikonat untersuchen sie hier in 24 Lichtjahren Entfernung im extrasolaren Orbit t-366 klingende Sonnenwinde, sirrende Kometenschweifs und die beschleunigenden Rthythmen von fernen Pulsaren?
...Astrosonophile Umgebung mit schnurzend pfeifenden glirrkilsibilischem Klangfeld
D
E-cho Ho Hi:Die Astrosonotelamatik wiederlegt die allgemeine Vorstellung eines stillen unendlich schwarzen Weltalls, meine Damen und Herren hier ist echt was los!?....astrosonosche Konvulsionen...
E
Unterbrechung
.....gemorphtes Handyklingeln....
Chamosch nimmt den Hörer ab: ?Palizdar Umram Chamosch.....???
.....astroakustisches Flüstern aus dem Handy, entfernt an Sprache erinnernd....
Chamosch erkennt plötzlich seine eigene Stimme (etwa doppelt so schnell aber nicht gepitched) ??Herr E-cho Ho Hi, als chinesischer Taikonat untersuchen sie hier in 24 Lichtjahren Entfernung im extrasolaren Orbit t-366?? .
F
Chamosch zum chinesischen Taikonauten E-cho Ho Hi:? es ist unglaublich! Aber wie kann meine Stimme mir selber anrufen??
E-cho Ho Hi: ?Bitte werfen sie das Handy sofort nach hinten, wir rasen sonst in den emergenen Zeitstrudel der uns schon fast vollständig erreicht hat!.....????
Seine Stimme spiralmorpht und verechohundertfacht sich
G
Chamosch zum Radiohörer: Oh! unser Taikonaut wird immer transparenter!
Lassen wir ihn in seiner astrophonen Forscherruhe alleine ?
ich hoffe sie bald wieder begrüssen zu dürfen, Ihr sehr ergebener Palizdar Umram Chamosch, genannt Jean-Jacques le bruiteur auch Hans-Jakob der Stille.?
......astrotelepatische sounds, entweder Fade oder Abspann: Kometensirren
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Und hier gehts zur Seite www.suitsat.org, denn die Geschichte mit dem Raumanzug als Satellit ist nicht erfunden...
Posted by dominik at 22:44 | Comments (0)
