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29.01.06

Die Garten und Gärtchen der Kultur

Martin Heller - einst künstlerischer Leiter der Schweizer Landesausstellung expo.02 - entwickelt heute kulturelle Projekte für Dritte und macht sich Gedanken zur Kulturpolitik und damit auch zur Kulturförderung. In seinem Interview mit der Zeitschrift BILANZ finden sich einige interessante und leicht bösartige Bemerkungen zur Schweizer Kulturszene.

Seine Überlegungen sind in eine Kritik an der offiziellen Schweizer Kulturpolitik verpackt - gehen aber darüber hinaus in eine noch wichtigere, grundsätzlichere Richtung:

"Ich möchte gerne Ziele sehen. Wohin will die Kultur in unserem Land? Welche Rolle spielt sie in einer postindustriellen Gesellschaft? Darüber hört man sehr wenig. Weil es letztlich immer noch um einen betulichen, bürgerlichen Kulturbegriff geht, der Kultur zwar als eine schöne, aber irgendwie entbehrliche Sache begreift, im Sinne von: Zuerst muss Geld da sein, dann können wir uns Kultur leisten. Eine scheinbar vernünftige Formel, die so längst nicht mehr funktioniert. "

Zum Glück bleibt er nicht bei der Kritik an Bundesrat Couchepin und seinen unininspirierten Ideen stehen, sondern geht einen Schritt weiter und da kriegen auch die Kulturschaffenden ihr Fett ab. Auch von dort sieht Heller keine Visionen. Warum?

"Die Antwort ist einfach: Weil es mehr interessante kleine Gärten denn je gibt. Und weil die Schweizer Kulturszene mit wenigen Ausnahmen nicht die grosse Linie sucht, sondern der eigenen täglichen Arbeit nachgeht. Was ich durchaus verstehe. Man gräbt erst einmal dort, wo man steht.

Das klingt sehr uninspiriert.

Es ist kein politischer Wille da, von der Kultur etwas zu wollen. Ich würde die Kultur nicht nur fördern, sondern etwas von der Kultur fordern wollen.

Das ist die politische Seite. Aber auch die kulturelle Seite verhält sich passiv in dieser Frage.

Es gibt einen hohen Sättigungsgrad. Alle haben ihr Auskommen. Es ist wie überall in der Schweiz: Wir laufen nicht auf dem Zahnfleisch, man kann sich einrichten, und das macht bequem."

Tatsächlich. Das deckt sich stark mit meinen eigenen Beobachtungen: Wir leben in einem fein austarierten System. Die Kulturschaffenden sind organisiert in Gruppen und Grüppchen und jede hat ihre Lobby: Film, Theater, Tanz, Literatur....natürlich, alle mehr oder weniger. Neuere Disziplinen wie Pop oder Neue Medien sind gerade daran, bei den anderen abzugucken und abzuschätzen, was für sie denn in nächster Zeit so "drin liegt."

An den Fachhochschulen werden Kulturmanager ausgebildet, die das System schön am Laufen halten. Dort lernt man, wie man einen gut geölten Event vorbereitet, ein Gesuch verfasst, das allen Anforderungen gerecht wird, welche Akteure ins Netzwerk-Portfolio der Kulturworker gehören...so kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Und so lange weiterhin so viel Geld wie heute zur Verfügung steht, wird dieser Betrieb genau so weiter gehen.

Auch von dort kommen keine Ideen, Visionen... Und selbst der Schreibende überlegt sich, ob er die Gedanken nicht einer rigorosen Selbstzensur unterziehen soll. Man sägt schliesslich nicht am Ast, auf dem man sitzt.

Die Gedanken, die in diesem Interview nebenbei geäussert wurden, verdienen es, weitergesponnen zu werden. Sternenjäger wird also auf die Jagd gehen müssen. Auch wir bleiben dran...

Das ganze Interview mit Martin Heller in der BILANZ vom Januar 2006

Und auch auf den Websiten von Martin Hellers Heller Enterprises

Und hier gehts direkt zu Heller Enterprises

Posted by dominik at 20:15 | Comments (0)

28.01.06

rebell tv im Schweizer TV

videoblog3.jpg

Die NZZ nennt ihn den originellsten Schweizer Medien-Dissidenten: Stefan M.Seydel mit seinem rebell tv. Nun widmet ihm der Kulturplatz auf SF DRS einen Beitrag

Er gibt sich als Exot und scheint sich in dieser Rolle auch zu gefallen...sein Programm ist genau so schräg wie jenes des US Videoblog Rocketboom, für die Seydel regelmässig Bloggereien liefert.

Seydel und sein rebell tv - aber generell die ganze Blogging-Szene ist mehr und mehr im Blickfeld der "traditionellen" Medien. Deren Berichterstattung ist teilweise etwas gönnerhaft - und verbirgt nur schlecht, dass eigentlich niemand weiss, wohin uns die neuen Freiheiten führen.

Zwar bin auch ich von der Brechtschen Radio-Idee beseelt, dass die Medien von einem Distributions- zu einem Kommunikationsapparat werden sollen. Nur plagt die die Skepsis: Es waren immer Freaks und Nerds und sonstige Vögel, welche avantgardistisch die neuen Möglichkeiten ausgelootet haben - bis dann die Masse folgte und die neuen Verheissungen sehr schnell in einigermassen traditionelle, sprich langweilige, Einbahnstrassen lenkte.

Mir gefallen 2 Bemerkungen von rebell tv: Was ist ein vlog? ("Video Blog") - Erstens ein Neologismus. Zweitens ein Zettelkasten, den jeder anschauen kann.

Trotzdem. Geht hin und schaut den TV Beitrag. Er ist online. Aber wie lange noch...

Und Online ist natürlich auch Seydel mit seinem rebel tv, mal mehr, mal weniger...

Posted by dominik at 16:35 | Comments (1)

15.01.06

CIA-Gefängnisse: Was waren die Quellen?

Vor einer Woche machte der SonntagsBlick mit einer angeblichen Enthüllung Schlagzeilen. Nun zeigt sich, dass mein damaliges Misstrauen berechtigt war.

Die Geschichte um den geheimnisvollen Fax aus dem ägyptischen Aussenministerium scheint sich langsam zu klären. Schon vor einer Woche äusserte ich kritische Einwände: Warum ist ein solcher Fax nicht verschlüsselt? - Entweder weil er von anderen Geheimdiensten gelesen werden soll, oder weil die Informationen darin irrelevant respektive allgemein zugänglich sind. Nun scheint sich letzteres zu bestätigen: Der Fax enthielt offenbar kein Geheimmaterial.

Und was folgt daraus: Diese Hypothese hätte man schon zu Beginn aufstellen können.

Allerdings: Die Veröffentlichung hat in der Schweiz und offenbar auch im Ausland einen gewaltigen Wirbel erzeugt. Ein Reizthema. Die Vermutung, dass es in Europa solche geheimen Foltergefängnisse gab ist nicht vom Tisch. Die USA schweigen zu diesem Thema. Das ist ungut. Aber auch die europäische Regierungen zeigen sich zugeknöpft. Ich denke, es wäre Zeit die Fakten auf den Tisch zu legen - wie auch immer sie ausfallen mögen.

Posted by dominik at 11:27

09.01.06

Franz Hohler: Querkopf aus Oerlikon liest im Tösstal

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Er gehört zu den grossen Schweizer Autoren der Gegenwart ? und vielleicht ist er der volkstümlichste unter ihnen: Franz Hohler. Bei ihm gibt?s öfter mal was zu lachen, auch wenn einem das Lachen dann im Hals stecken bleibt. Am Sonntag, 22.Januar 2006 ist er live im Tösstal zu sehen und zwar im Kulturapero in Kollbrunn. Ich habe das Vernügen, das Gespräch mit Franz Hohler zu leiten und für den Tössthaler habe ich drei Begegnungen mit dem Schweizer Autor beschrieben... (Foto Christian Altorfer)

Die jüngste Begegnung mit Franz Hohler ist nur wenige Wochen alt: Franz Hohler meldet sich vom Bahnhof Olten übers Handy und wir reden kurz miteinander über den bevorstehenden Kulturapero. Ist das erstaunlich? ? Ein bisschen schon. Ein Technik-Freak ist Franz Hohler ganz gewiss nicht, eher ein Technik-Kritiker und er gehört gewiss nicht zu jenen, die ständig auf der Strasse telefonieren. Recht hat er, denke ich mir?.Also: Franz Hohler hat ein Handy und auch eine Internetseite. Eine, die zu ihm passt. Denn rumsurfen kann man auf dieser Seite nicht. Sie hat (fast) keine Bilder ? mit Ausnahme von zwei witzigen Passfotos des Autors ? und wer hier Informationen sucht, wird zuerst einmal gebremst und dafür gezwungen dies und das zu lesen. Zum Beispiel diese Einleitung: ?Hallo. Guten Tag oder Gute Nacht, man hört ja so oft, dass die wirklichen Surfer ihre Bildschirme wie die Vampire nachts absaugen. Willkommen auf meiner Hausseite, erwarten Sie nicht zuviel mir geht's nur um Information nicht um Gestaltung, ich weiss gar nicht wo die Künstler alle ihre Zeit hernehmen für diese unheimlich wohl gestalteten Seiten auf denen sich Farbbilder wie Gewitterwolken zusammenbrauen langsam ineinander verfliessen und sich dann verfestigen...

Der 1943 in Zürich geborene Hohler gehört wohl zu den beständigsten unter den Schweizer Schriftstellern der Gegenwart. Er ist einer, der viel unterwegs ist, kreuz und quer durch die Schweiz reist, wie etwa die Liste mit seinen Auftritten in diesem Monat zeigt: Niedererlinsbach, Rubigen, Olten, Rheinfelden, Kollbrunn, Baar, Bergün, Mönchaltorf. Der Titel seines letzten Buches passt gut dazu: ?52 Wanderungen?, erschienen 2005 im Luchterhand Verlag.

Aufgewachsen ist Franz Hohler in Olten, seine Matura hat er in Aarau gemacht, ein Romanistik-Studium schmeisst er nach ein paar Semestern. 1965 steht er mit seinem ersten musikalischen Soloprogramm "pizzicato" auf der Bühne ? und hat sie seither nicht mehr verlassen, schon bald hat er auch die elektronische Bühne betreten und für Radio und Fernsehen geschrieben.

Er ist der Meister der kleinen Form. Und mit solchen Formen habe ich ihn anfangs der 70er Jahre auch zum ersten Mal erlebt. Ich war damals 12 oder 13 und Schüler an der Stiftsschule Einsiedeln. Die Einsiedler Benediktiner mit ihren offenen Augen und Ohren hatten den Autor und Kabarettisten für einen Solo-Auftritt eingeladen. Er hätte Angst gehabt vor diesem Auftritt, gestand mir Franz Hohler vor einigen Jahren einmal: Ganz allein vor einer Meute von 200 pubertierender Jungen. Es ist gut gegangen, sein Auftritt hat bei mir eine bleibende Erinnerung hinterlassen und ein Satz davon ist mir bis heute im Gedächtnis haften geblieben ? vom Zusammenhang weiss ich nichts mehr: ?Was bleibt ist vielmehr eine Nummer mit Bass??

Dritte Begegnung ist mehr als 20 Jahre später, Mitte der 90er Jahre. Als Leiter der Kinder- und Jugendredaktion von Radio DRS hatte ich Franz Hohler zu einem Geschichten-Workshop eingeladen. Wir hämmerten und klopften und schmiedeten unsere Geschichten ? keine Begebenheit zu banal, zu einfach um nicht daraus eine kleine Story zu machen? Franz Hohler weiss: In jedem von uns steckt ein Geschichtenerzähler. Man muss es nur zulassen.

Franz Hohler steht immer noch mit seinem Handy am Bahnhof Olten. Nein, in Kollbrunn soll keine gewöhnliche Lesung stattfinden. Wir möchten mit dem Autor reden. Geht das? ? Ja, kein Problem. Und welche Geschichte soll ich erzählen, fragt Franz Hohler? ? Von allem etwas, ein bunter Querschnitt ? was Du am liebsten magst. Etwas habe ich vergessen zu fragen, lieber Franz: Das Totemügerli. Kannst Du es uns erzählen?

Sonntag, 22.Januar 2006, 11.15 Uhr Restaurant Sonnenhof, Tösstalstrasse 41 Kollbrunn. Eine Veranstaltung der Kulturkommission Zell. Unterstützt von der Fachstelle Kultur des Kanton Zürich.
www.franzhohler.ch ? www.zell.ch

(Foto Christian Altorfer)

Posted by dominik at 21:24

08.01.06

Schweizer Abhör-Report bestätigt CIA Foltergefängnisse

Wenns stimmt, dann ist es ein richtiger Scoop: Ein Abhörreport des Schweizer Nachrichtendienst bestätigt die Existenz von Foltergefängnissen in Europa, u.a.auch in Rumänien. Die Sache hat nur einen Haken

Ans Licht gekommen ist die Geschichte durch einen Artikel im SonntagsBlick vom 7.Januar 2006. Die Zeitung veröffentlicht nämlich den als geheim taxierten Abhörreport des Schweizer Nachrichtendienstes. Quelle ist ein Fax des ägyptischen Aussenministeriums an die ägyptische Botschaft in London.

So weit so gut. Die Bundesverwaltung ist alarmiert und der Ringier Verlag wird seine Juristen demnächst gut beschäftigen und viele News in eigener Sache veröffentlichen können.

Allerdings hat die Sache einen kleinen, aber nicht unwichtigen Haken: Wer sich nur ein bisschen mit Nachrichentechnik auskennt, weiss genau, dass heute hochwertige, nicht zu knackenden Verschlüsselungsalgorithmen zur Verfügung stehen. Damit kann heute jeder Mails und andere Nachrichten verschlüsseln. Das wissen natürlich auch Geheimdienste. Das Thema ist übrigens ein Steckenpferd des online Magazins Telepolis.

Warum also verschlüsseln die Ägypter ihre Botschaften nicht? - Mir fallen nur zwei Erklärungen ein: Entweder weil sie wollen, dass die Information darin abgefangen werden oder weil die Informationen irrelevant weil bereits offen gelegt sind.

Man darf wählen. Gerne hätte ich diese Frage in diesem spannenden Report gelesen.

Posted by dominik at 14:33

02.01.06

Kulturförderung hat Internet verpasst

Der Direktor der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia macht sich in der neusten Nummer der hauseigenen Zeitschrift "Passagen" Gedanken über die Zukunft der Kulturförderung. Und sagt dabei Denkwürdiges wie etwa "Eine künftige Kulturpolitik wird ? nicht nur in einem multikulturellen Land wie der Schweiz ? die Vielfalt der Publika über die Vielfalt der Werke setzen. Sie wird Verstehen fördern statt hermetisches Schaffen." Und: "die Kulturförderung hat das Internet verpasst".

Hier deshalb ein etwas längerer Auszug. Schön auch, dass sich die ganze Zeitschrift als PDF herunterladen lässt. Danke Pius Knüsel!

"Auf neue Phänomene eingehen heisst, die Gewichte neu zu verteilen. In einem derart strukturkonservativen, medial gut geschützten Sektor wie der Kulturproduktion wird das schwierig genug sein. Denn noch immer gilt: je mehr, desto besser. Institutionen zu schliessen ist undenkbar. Doch Verknappung wird im Interesse der Aufwertung und der substantielleren Förderung unumgänglich sein. Vieles können heute Private übernehmen; auch sie sind an Differenzierung interessiert.

Eine künftige Kulturpolitik wird ? nicht nur in einem multikulturellen Land wie der Schweiz ? die Vielfalt der Publika über die Vielfalt der Werke setzen. Sie wird Verstehen fördern statt hermetisches Schaffen. Sie wird das Einfache beherzigen ? kluge Botschaften müssen nicht kompliziert sein. Eine künftige Kulturpolitik wird die Beziehung zwischen Kunst und Bevölkerung von den Abnehmern her gestalten. Anbiederung an den Massengeschmack? Weit gefehlt. Beherrschung jener Medien, welche die kunstpassiven
80% der Bevölkerung beherrschen.

...die Kulturförderung hat das Internet verpasst. Mit nostalgischem Misstrauen betrachtet sie die Digitalisierung der kulturellen Produktion. Hörbücher sind ihr ein Graus. An der Downloadkultur für Musik schaut sie vorbei.Warum? Wäre nicht gerade das Internet jenes Medium, das sich hervorragend eignet, um die kulturelle Produktion in allen ihren elitären wie populären Formen mitsamt Erbe zugänglich zu machen in einen Medium, worin die Generation von morgen wie der Fisch im Wasser sich verhält? Wer je den iTunes-Musicstore von Apple benutzt hat, ist verblüfft ob der Einfachheit des Modells. Er oder sie begreift sofort, warum dieses Geschäftsmodell zum Erfolg wurde. Wer je diesen Musicstore als Schweizer besuchte, ist enttäuscht: Die Schweizer Musikproduktion ist praktisch nicht vorhanden. Auch wenn Apple verspricht, mehr Schweizer Musik aufzunehmen, wird es immer nur ein Bruchteil des Schaffens im Lande sein. Wäre es da nicht Aufgabe der Kulturförderung, eine umfassende Schweizer Download-Plattform zu gestalten? Nein, nicht als erzieherisch inspirierter Staatsverlag, sondern als Teil von iTunes(oder eines anderen kommerziellen Anbieters)!

Ich höre den Aufschrei bereits ? und doch: Das Vertragsmodell wäre zu erarbeiten. Es setzte bei den Kulturförderern allerdings ein neues Wissen voraus; es benötigt Kenntnisse von Distributionsmechanismen
und Ökonomie. Es wäre auch ein Abschied von zuweilen diskriminierenden Werturteilen. Ähnliches könnte für das Schweizer Kino, die Schweizer Literatur und Kunst gelten!

Letztes Jahr hat die Computerspiel-Industrie weltweit mehr umgesetzt als die Kinobranche. Diese Feststellung, die mehrfach durch die Medien ging, hat die Kulturverwaltung nicht erschüttert. Das Phänomen Computerspiel wird nicht einmal in den Analysen des Freizeitverhaltens der Schweizer abgerufen. Dabei ist klar, dass Computerspiele eine prägende Kulturform der Gegenwart sind. Dass jeder dritte Jugendliche sich intensiv damit beschäftigt. Und dass Games ganz wichtige Projektionsflächen sind für Verhaltensmodelle. Dass sie die Wahrnehmung prägen. Und ästhetische Modelle liefern. Warum gibt es keine relevante Schweizer Computerspiel-Produktion, kein Schweizer 3-D-Design? Und warum sind die intelligenten Spiele auf den Computern so rar? Ist es übertrieben, zu sagen, hier habe die Kulturförderung versagt ? wie sie den Comic 30 Jahre lang verpasst hat? Auf jeden Fall liefern Myst & Co. das schönste Beispiel, dass die Förderung nicht dort spielt, wo das Publikum."

Quelle:

Pius Knüsel: Langes Werben. Zähler Widerstand. In: Passagen 3/2005. Eine Zeitschrift der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. S.13/14. Die ganze Zeitschrift als PDF

Posted by dominik at 10:35